Arminia Bielefeld trennt sich einvernehmlich von Erfolgstrainer Mitch Kniat
Brit PutzArminia Bielefeld trennt sich einvernehmlich von Erfolgstrainer Mitch Kniat
DSC Arminia Bielefeld und Cheftrainer Mitch Kniat gehen zum Saisonende getrennte Wege. Der Verein bestätigte die einvernehmliche Trennung nach Gesprächen über die zukünftige Ausrichtung, bei denen unterschiedliche Visionen deutlich wurden. Beide Seiten beschrieben die Entscheidung als gemeinsam und respektvoll gefällt.
Kniat hatte im Sommer 2023 das Traineramt übernommen, nachdem der Verein in die 3. Liga abgestiegen war. Seine erste Spielzeit erwies sich als entscheidend: Er führte Arminia zum Klassenerhalt in der Drittklassigkeit.
Das folgende Jahr brachte noch größeren Erfolg. Unter seiner Führung gewann der Club in der Saison 2024/25 die Meisterschaft der 3. Liga und schaffte den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. In derselben Spielzeit erreichte das Team zudem das Finale des DFB-Pokals – eine der prägendsten Szenen der jüngeren Vereinsgeschichte.
Die Saison 2025/26 nutzte Bielefeld zur Konsolidierung in der zweiten Liga und beendete die Spielzeit auf Platz 13, weit entfernt von Abstiegssorgen. Trotz dieses Erfolgs zeigten strategische Gespräche über die langfristige Ausrichtung zunehmend Differenzen zwischen Kniats Ansatz und der Vereinsphilosophie. Nach gründlicher Analyse und offenen Diskussionen einigten sich beide Seiten darauf, sich zu trennen.
Kniats letztes Spiel als Verantwortlicher war sein 132. Pflichtspiel für Arminia. Mit ihm verlassen auch die Co-Trainer Dani Jara und Janik Steringer den Verein zum Saisonende.
Die Trennung folgt auf eine Phase bemerkenswerter Fortschritte, darunter der Aufstieg und das Pokalfinale. Arminia Bielefeld beginnt nun die Suche nach einem neuen Cheftrainer, der das Team in die Zukunft führen soll. Kniat hingegen verlässt den Verein mit dem Wissen, ihn stabil in der 2. Bundesliga verankert zu haben.






