Wohnungsnot in Bayern: Warum bis 2026 kaum neue Häuser entstehen
Wohnungsunternehmen: Nur ein Drittel wird bis 2026 bauen - Wohnungsnot in Bayern: Warum bis 2026 kaum neue Häuser entstehen
Bayerischer Wohnungsmarkt bleibt bis 2026 in der Krise – Neubauten brechen ein
Der FC Bayern steuert auf eine anhaltende Flaute zu, wobei die Bautätigkeit voraussichtlich bis 2026 schwach bleiben wird. Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW) prognostiziert für das kommende Jahr lediglich 3.350 neue Wohnungen – ein Bruchteil des tatsächlichen Bedarfs. Steigende Kosten, unklare Fördergelder und strenge Vorschriften bremsen die Bauvorhaben in der gesamten Region weiter aus.
Seit 2023 sorgt die Unsicherheit bei staatlichen Zuschüssen für erhebliche Hindernisse. Von den geplanten 3.350 Wohnungen sind rund 2.700 auf öffentliche Förderung angewiesen, doch bei über 2.300 drohen Verzögerungen wegen knapper Mittel. Damit geraten versprochene Subventionen in Höhe von 480 Millionen Euro in Gefahr, was zahlreiche Projekte in der Schwebe lässt.
Auch explodierende Baukosten und komplexe Bauvorschriften schrecken Investoren ab. Nur noch etwa ein Drittel der 500 gemeinnützigen Wohnungsanbieter in Bayern rechnet damit, 2026 Neubauten fertigzustellen. Der VdW, der Genossenschaften und kommunale Träger mit 550.000 Wohnungen vertritt, verzeichnet einen deutlichen Strategiewechsel: Viele Anbieter konzentrieren sich stattdessen auf den Bestand. Während 31 Prozent ihre Ausgaben für Modernisierungen und klimabedingte Sanierungen erhöhen wollen, planen 19 Prozent Kürzungen in diesem Bereich. Kein sozialer Wohnungsbauer in Bayern äußert Zweifel daran, die geplanten 2.300 Einheiten zu realisieren – vorausgesetzt, die Fördermittel fließen wie zugesagt.
Eine Entspannung der Wohnungsmarktkrise ist vor 2026 nicht in Sicht. Angesichts rückläufiger Neubauten und drohender Finanzierungslücken verlagert sich der Fokus der Branche zunehmend auf die Erhaltung des bestehenden Bestands. Ohne klarere politische Unterstützung und sinkende Kosten wird sich der Wohnungsmangel in Bayern voraussichtlich weiter verschärfen.
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