20 April 2026, 08:29

Wie Werbeplattformen Unternehmen mit Sperren und Ablehnungen in die Knie zwingen

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand umgeben ist und die Worte "Die Biden-Harris-Regierung schlägt eine Regel vor, die Unternehmen verbieten würde, versteckte und irreführende Gebühren zu erheben" enthält, in der Mitte des Plakats angeordnet.

Wie Werbeplattformen Unternehmen mit Sperren und Ablehnungen in die Knie zwingen

Eine neue Umfrage deckt die Herausforderungen auf, mit denen Unternehmen konfrontiert sind, wenn sie mit Werbeplattform-Beschränkungen umgehen müssen. Viele Firmen kämpfen mit plötzlichen Kontosperrungen, unklaren Ablehnungen und langwierigen Lösungsprozessen. Die Ergebnisse zeigen eine weit verbreitete Unvorbereitetheit und mangelndes Selbstvertrauen in Marketingteams.

Über ein Fünftel der Befragten – 20,8 % – gab an, Kontosperrungen, Einschränkungen oder Löschungen erlebt zu haben, die ihre Werbekampagnen beeinträchtigten. Wenn Probleme auftraten, gelang es nur 15,2 %, diese reibungslos zu klären. Für die Mehrheit gestaltete sich der Prozess schwierig: 57,6 % beschrieben ihn als umständlich und zeitaufwendig.

Unsicherheit über die Entscheidungen der Plattformen ist ein weiteres großes Problem. Ein beträchtlicher Anteil von 22 % der Unternehmen hatte im vergangenen Jahr mindestens eine Anzeige ohne Begründung abgelehnt bekommen. Zwar wissen 40,3 %, dass gegen ungerechtfertigte Maßnahmen rechtlich vorgegangen werden kann, doch nur 31,3 % kennen die dafür geltenden Fristen korrekt.

Die Vorbereitung auf solche Fälle fällt sehr unterschiedlich aus, doch die meisten Unternehmen geben zu, auf plötzliche Beschränkungen schlecht vorbereitet zu sein. Nur 15,7 % fühlen sich vollständig gerüstet, während 34 % überhaupt nicht vorbereitet sind. Weitere 17 % wissen nicht, wie sie ihre eigene Bereitschaft einschätzen sollen. Gleichzeitig betrachten sich 33,3 % als nur teilweise vorbereitet.

Die Umfrage offenbart zudem ein Gefühl der Ohnmacht unter Marketingverantwortlichen. Beeindruckende 84,9 % fühlen sich bei der Anfechtung von Beschränkungen oder der Berufung gegen Entscheidungen den Plattformen teilweise oder vollständig ausgeliefert.

Die Ergebnisse zeichnen ein deutliches Bild der Hürden, mit denen Unternehmen im digitalen Werbegeschäft konfrontiert sind. Da sich nur wenige Firmen gut vorbereitet fühlen und viele Schwierigkeiten haben, die Plattformrichtlinien zu durchschauen, bleibt das Risiko von Unterbrechungen hoch. Die Lösung von Problemen erweist sich oft als langsam und kompliziert – mit der Folge, dass Marketingteams nur begrenzten Einfluss auf ihre Kampagnen haben.

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