"Wheelie Show": Inklusives Tanzstück feiert rauschende Premiere mit Rollstühlen und Rollschuhen
Alex Flantz"Wheelie Show": Inklusives Tanzstück feiert rauschende Premiere mit Rollstühlen und Rollschuhen
„Wheelie Show“: Ein neues inklusives Tanzstück feiert Premiere
Ein neues Tanzprojekt mit gemischten Fähigkeiten unter dem Titel Wheelie Show hat Premiere gefeiert – eine Produktion, die Tänzer:innen mit und ohne Behinderung vereint. Die Show thematisiert das unerbittliche Tempo des modernen Lebens und jene seltenen Momente, in denen Menschen innehalten. Entstanden ist das Stück aus einem Hamburger Tanzkurs und besticht heute durch Rollschuhfahrer:innen, Rollstuhlnutzer:innen und eine auffällige, vom Motorsport inspirierte Ästhetik.
Ursprünglich begann das Projekt als Rolling Good Times, ein Tanzkurs im Hamburger Park Planten un Blomen. Über sechs Monate entwickelten die sechs Performenden – die Hälfte auf Rollschuhen, die andere im Rollstuhl – das Stück durch gemeinsamen Ideenaustausch und Experimentierfreude. Ihre Choreografien umfassen innovative Hebefiguren und Bewegungen, die beide Gruppen nahtlos verbinden.
Die Kostüme der Show orientieren sich am Motorsport: bunte, karierte Overalls und Sponsorenlogos unterstreichen das Thema Geschwindigkeit. Auf der Bühne werden Gegenstände mit Rädern – Koffer, Roller, Skateboards – zu Teil der Tanzsprache. Die Dramaturgie wechselt zwischen ruhigen und chaotischen Passagen und balanciert dabei künstlerische Tiefe mit Unterhaltung.
Sportliche Einflüsse von Eishockey bis Cheerleading durchziehen die Aufführung. Diese Elemente verleihen der Show Energie und Abwechslung und verstärken den Kontrast zwischen den schnellen und langsamen Momenten des Lebens.
Wheelie Show bringt vielfältige Performende in einer visuell dynamischen Produktion zusammen. Die Verbindung von Rollschuhfahrer:innen, Rollstuhlnutzer:innen und rollenden Requisiten schafft ein einzigartiges Spektakel. Das Publikum erlebt sowohl den hektischen Rhythmus der Moderne als auch die stillen Zwischenräume.






