Werneke schlägt Alarm: Rechtsextremismus droht vor Schlüsselwahlen in Deutschland zu wachsen
Verdi-Chef gegen rechtsgerichtete Trends in Unternehmen - Werneke schlägt Alarm: Rechtsextremismus droht vor Schlüsselwahlen in Deutschland zu wachsen
Gewerkschaftschef Frank Werneke warnt vor wachsendem Rechtsextremismus in Deutschland vor wichtigen Wahlen
Der Gewerkschaftsvorsitzende Frank Werneke hat vor einer zunehmenden Einflussnahme rechtsextremer Kräfte in Deutschland gewarnt – kurz vor den anstehenden Schlüsselwahlen. Zwar hätten sich Betriebe und Gewerkschaften bisher erfolgreich gegen organisierte rechtsextreme Aktivitäten gestellt, doch betont er die Notwendigkeit wachsamer Aufmerksamkeit. Seine Äußerungen fallen in eine Zeit, in der demokratische Parteien in Regionen unter Druck geraten, in denen die Alternative für Deutschland (AfD) an Boden gewonnen hat.
Werneke, Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi, wies darauf hin, dass rechtsextreme Kräfte vor den nächsten Wahlen ihren Einfluss ausbauen wollten. Im Gegensatz zu vielen Vereinen und Verbänden seien Betriebe und Gewerkschaften bisher weitgehend frei von AfD-Strukturen geblieben. Dennoch wähle eine kleine, aber bemerkenswerte Anzahl von Gewerkschaftsmitgliedern die Partei.
In Betriebsräten gehören nur wenige Mitglieder der Gruppe Zentrum an, die als afd-nah gilt. Verdi setzt sich aktiv dafür ein, Kandidaten mit rechtsextremen Verbindungen von den eigenen Wahllisten fernzuhalten. Werneke bezeichnete die anstehenden Betriebsratswahlen, die von März bis Mai 2026 stattfinden sollen, als entscheidenden Prüfstein für rechtsextreme Unterwanderungsversuche. Die Lage unterscheidet sich dabei regional stark: In Sachsen-Anhalt verloren demokratische Parteien wie SPD und Die Linke 2021 deutlich an Zustimmung, während die AfD mit 23 Prozent ihre Position als zweitstärkste Kraft halten konnte. Dennoch halten beide Parteien eine strikte Brandmauer gegen jede Zusammenarbeit mit der AfD aufrecht. Eine ähnliche Haltung zeigt sich in Mecklenburg-Vorpommern, wo demokratische Parteien trotz der starken AfD-Präsenz in den ostdeutschen Bundesländern weiterhin jede Kooperation ablehnen.
Werneke rief die demokratischen Parteien dazu auf, sich verstärkt in die Gesellschaft einzubringen – insbesondere in ländlichen Regionen. Er bestehe darauf, dass es entscheidend bleibe, die AfD aus Betrieben und politischen Bündnissen fernzuhalten, um demokratische Werte zu schützen.
Die Betriebsratswahlen 2026 werden zeigen, ob sich rechtsextremer Einfluss in deutschen Unternehmen ausbreitet. Die demokratischen Parteien stehen vor der Herausforderung, ihre Positionen zu halten, während die AfD in einigen Regionen weiterhin starke Unterstützung genießt. Wernerkes Warnungen unterstreichen die Notwendigkeit anhaltenden Widerstands gegen rechtsextreme Unterwanderung in Gewerkschaften und Gremien.
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