Weil am Rhein baut nachhaltigen Holz-Anbau für Gemeinschaftsschule bis 2027
Nadeschda PärtzeltWeil am Rhein baut nachhaltigen Holz-Anbau für Gemeinschaftsschule bis 2027
In Weil am Rhein hat der Bau eines neuen Holz-Anbaus für die Gemeinschaftsschule begonnen. Das Projekt, das vorgefertigte Holzelemente nutzt, schafft zusätzliche 1.200 Quadratmeter Fläche. Die Baumaßnahme markiert den ersten Schritt einer 1,8-Millionen-Euro-Investition, die auf ein energieeffizientes Lernumfeld abzielt.
Der Anbau wird 14 Klassenzimmer, Fachräume, eine Bibliothek sowie flexible Bereiche für Veranstaltungen und selbstständiges Lernen umfassen. Als Niedrigtechnologie-Gebäude konzipiert, erfüllt er den strengen deutschen KfW-55-Energiestandard. Die Energieversorgung erfolgt über Fernwärme und Solaranlagen, was die langfristigen Betriebskosten senkt.
Das verwendete Holz stammt aus Süddeutschland und Österreich. Die hybride Bauweise verbindet vorgefertigte Holzelemente mit modernen Effizienzstandards. Zwar gibt es ähnliche Holz-Hybridprojekte – etwa eine Schule in St. Johann im Pongau (Österreich) oder einen geplanten Kindergarten in Nenzing (Vorarlberg) –, doch umfassende Daten zu deren Einsatz an deutschen oder Schweizer Schulen liegen bisher kaum vor.
Die nächste Bauphase beginnt am Dienstag, dem 31. März 2026. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für den Sommer 2027 vorgesehen und wird der Schule erweiterte, nachhaltige Räumlichkeiten bieten.
Nach Abschluss wird der Anbau moderne Lehrräume bieten und gleichzeitig den Energieverbrauch reduzieren. Die 1,8-Millionen-Euro-Investition spiegelt einen wachsenden Trend zu nachhaltigen Schulgebäuden wider. Bis zum Sommer 2027 gewinnt die Gemeinschaftsschule in Weil am Rhein so nicht nur an Kapazität, sondern auch an Effizienz.






