27 April 2026, 04:31

Warum immer mehr Urlauber auf Europa – und besonders Deutschland – setzen

Menschen sitzen auf einem Flughafenboden und halten ein "Berlin wegen Klimakrise gestrichen"-Schild mit verstreuten Habseligkeiten und Rolltreppen im Hintergrund.

Warum immer mehr Urlauber auf Europa – und besonders Deutschland – setzen

Unsicherheit bei Langstreckenreisen treibt mehr Touristen in europäische Gefilde – und Deutschland könnte davon profitieren. Dank stabiler Treibstoffversorgung und sicherer Reiseoptionen rechnen Experten hierzulande mit steigenden Besucherzahlen. Angesichts von Kraftstoffknappheit in anderen Regionen überdenken viele Urlauber ihre Pläne.

Anja Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses im Deutschen Bundestag, warnt vor den Risiken von Fernreisen. Reisende könnten Schwierigkeiten haben, ihr Ziel zu erreichen oder wegen Treibstoffmangels in anderen Regionen nicht zurückzukehren, so Karliczek. Besonders unberechenbar sei die Lage bei Flügen nach Asien und in den Nahen Osten.

Länder wie Spanien und Portugal verzeichnen bereits eine höhere Nachfrage, da Urlauber von Langstrecken- auf Europareisen umsteigen. Deutschland sticht dabei als besonders verlässliche Alternative hervor: Anders als in manchen anderen Zielen ist hier die Kerosinversorgung für gebuchte Flüge gesichert.

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Da sich die globale Treibstoffkrise nicht absehbar entspannt, könnten noch mehr Reisende ihr Urlaubsziel nach Deutschland verlegen. Die Entwicklung könnte der hiesigen Tourismusbranche in den kommenden Monaten unerwartete Vorteile bringen.

Mit stabilen Treibstoffreserven und einem sicheren Reiseumfeld positioniert sich Deutschland als attraktive Option für verunsicherte Urlauber. Während Langstreckenreisen weiterhin mit Risiken behaftet sind, könnte das Land einen nachhaltigen Buchungsaufschwung erleben. Die Branche beobachtet gespannt, wie sich die Nachfrage weiter verschiebt.

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