Warum der 10. Februar weltweit zum Tag der blöden Nuss wird
Jedes Jahr am 10. Februar wird in Büros weltweit ein ungewöhnlicher Feiertag begangen: der Tag der blöden Nuss. Erfindungsreich von einer deutschen Marketingagentur ins Leben gerufen, begann die Aktion als humorvolle Hommage an die alltäglichen Ärger im Berufsleben. Mittlerweile hat sich daraus eine skurrile Tradition entwickelt, die von Angestellten auf der ganzen Welt geteilt wird.
Der Feiertag entstand 2015 bei der viasion GmbH, einer Personalmarketing-Agentur mit Sitz in Wipperfürth, Deutschland. Das Team wählte den 10. Februar, weil dieser Tag in jenem Jahr besonders stressig verlaufen war. Die Idee war simpel: die kleinen Nervereien des Büroalltags anzuerkennen und gleichzeitig die Wertschätzung für die Kollegen zu zeigen.
An diesem Tag pflegen die Mitarbeiter der viasion GmbH ein scherzhaftes Ritual: Sie knabbern Nüsse direkt aus der Tüte. Der Name des Feiertags hat jedoch nichts mit Hans Hachenberg zu tun, einer rheinischen Karnevalsfigur, die als "Doof Noß" bekannt ist.
2017 beantragte das Unternehmen, den Tag der blöden Nuss in den "Kalender der kuriosen Feiertage" aufzunehmen. Doch die Redaktionsfrist wurde verpasst, sodass die offizielle Eintragung zunächst ausblieb. Trotzdem verbreitete sich der Brauch über Deutschlands Grenzen hinaus und fand in Arbeitsstätten weltweit Anklang.
Der Tag der blöden Nuss bleibt eine kleine, aber wachsende Tradition. Er erinnert die Beschäftigten daran, über die Tücken des Berufslebens zu lachen und die Teamkollegen zu schätzen. Jedes Jahr am 10. Februar hält das gemeinsame Nüsseknabbern den Geist des Feiertags lebendig.






