Wallaby auf freiem Fuß: Berliner Polizei sucht nicht aktiv nach entlaufenem Beuteltier
Adem SeidelWallaby auf freiem Fuß: Berliner Polizei sucht nicht aktiv nach entlaufenem Beuteltier
Ein Känguru hält sich seit Sonntag in Freiheit im Berliner Bezirk Spandau auf, nachdem es seinem Besitzer entkommen ist. Anwohner und die Polizei sichteten das Tier in Kladow, doch die Behörden haben beschlossen, vorerst keine gezielte Suche einzuleiten.
Das entlaufene Tier wurde erstmals am Wochenende im Gebiet von Kladow gesichtet. Zwar wurde es zunächst als Känguru beschrieben, doch Experten vermuten, dass es sich eher um ein Wallaby handelt – einen kleineren, weniger aggressiven Verwandten. Trotz des ungewöhnlichen Anblicks teilte die Polizei mit, man werde das Tier nicht aktiv verfolgen, es sei denn, es gebe neue Meldungen über Sichtungen.
Die Behörden haben Verhaltensregeln für den Fall herausgegeben, dass jemand auf das Wallaby trifft. Erwachsene sollten sich flach auf den Boden legen, Kopf und Nacken schützen und im Falle eines Angriffs die Beine anziehen. Kinder wird geraten, ruhig zu bleiben, sich langsam zu entfernen und seitwärts zu gehen, um das Tier nicht zu erschrecken.
Der Vorfall sorgte kurzzeitig für Schlagzeilen und wurde sogar in der Presseklub-Rubrik von Antenne Bayern am 21. März 2026 thematisiert. Seitdem gab es jedoch keine weiteren öffentlichen Reaktionen oder bestätigten Sichtungen.
Das Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß, doch die Behörden betonen, dass es für Erwachsene kaum eine Gefahr darstelle. Anwohner werden aufgefordert, mögliche Sichtungen der Polizei zu melden. Bis auf Weiteres streift das Tier ungehindert durch die westlichen Randbezirke Berlins.






