VfB Lübeck verzichtet auf Fans nach Ausschreitungen - VfB Lübeck sperrt eigene Fans nach Schlägerei für Auswärtsspiel
VfB Lübeck verbietet eigenen Fans die Auswärtsfahrt zum Spiel in Schöningen
Der Verein hat seine Anhänger von der Auswärtspartie am Freitag bei der FSV Schöningen ausgeschlossen. Diese Maßnahme folgt auf gewalttätige Auseinandersetzungen nach der jüngsten Heimniederlage der Mannschaft. Die Klubführung verurteilte die Vorfälle scharf und ergreift nun Schritte, um weitere Zwischensfälle zu verhindern.
Die Unruhen begannen vergangenen Freitag, als sich nach der 0:2-Niederlage des VfB gegen Hamburger SV II mehr als 50 Personen in eine Schlägerei verwickelten. Sechs Beteiligte erlitten dabei leichte Verletzungen. Als Reaktion kündigte der Verein an, das kommende Spiel in Schöningen ohne eigene Auswärtsfans bestreiten zu wollen.
Im Elmstadion wird es keinen separaten Gästeblock geben, und es werden auch keine Tickets am Spieltag verkauft. Anhänger, die bereits Karten für die Partie erworben haben, können diese in der VfB-Geschäftsstelle zurückgeben. Der Vorschlag für diese Regelung stammte von Lübeck; die Gastgeber stimmten den Einschränkungen zu.
Die FSV Schöningen, die in der Nähe von Braunschweig beheimatet ist, verzeichnet in der Regel geringe Zuschauerzahlen – in der Saison 2022/23 lag der Schnitt bei nur 123 Besuchern pro Spiel.
Der VfB Lübeck betont, dass jede Form von Gewalt inakzeptabel sei. Mit der Entscheidung soll die Sicherheit beim anstehenden Spiel gewährleistet werden. Fans müssen sich künftig an die neuen Regeln halten, wenn sie weiterhin Spiele besuchen möchten.






