10 April 2026, 22:29

Strompreise steigen im März – doch kluges Energiemanagement spart bares Geld

Balkendiagramm, das den durchschnittlichen Kosten pro Kilowattstunde Strom im Bundesstaat im Jahr 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Strompreise steigen im März – doch kluges Energiemanagement spart bares Geld

Strompreise stiegen im März erneut an – doch kluger Verbrauch kann die Kosten bremsen

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Die Stromkosten kletterten im März abermals, wobei die Tarife für Neukunden besonders stark zulegten. Die anhaltende Energiekrise, verschärft durch geopolitische Spannungen, trieb die Preise in ganz Europa in die Höhe. Dennoch gelang es einigen Haushalten, ihre Rechnungen durch intelligentes Energiemanagement im Griff zu behalten.

An den Großhandelsmärkten schwankten die Strompreise Anfang März stark, mit plötzlichen Ausschlägen nach oben und unten. Der Konflikt im Iran setzte die Gaspreise zusätzlich unter Druck – mit direkten Folgen für die Stromkosten der Verbraucher.

Norwegen zeigt, wie es geht: Flexible Tarife und Smart Meter entlasten Haushalte In Norwegen hingegen demonstrierten Haushalte, wie flexible Strompreise und intelligente Zähler helfen können. Fast alle norwegischen Haushalte sind mit Smart Metern ausgestattet, und 93 Prozent der Stromkunden nutzen dynamische Tarife. Dieses System passt die Kosten je nach Nachfrage an und motiviert Verbraucher, ihren Stromverbrauch in günstigere Zeiten zu verlagern.

Daten des Energieanbieters Tibber belegen, dass Haushalte mit Elektroautos (E-Autos), Smart Metern und flexiblen Tarifen im März nur etwa 3 Prozent mehr zahlten als im Februar. Wer sich besonders gut an die Preisschwankungen anpasste – etwa durch Laden in Schwachlastzeiten –, sparte sogar fast 7 Prozent. Die Ladeaktivität zwischen 4 und 6 Uhr morgens nahm zu, während das Abendladen im Vergleich zu Februar zurückging.

Solarstrom macht den Unterschied Auch Solaranlagen spielten eine entscheidende Rolle: Rund drei Viertel der Tibber-Kunden mit E-Auto verfügen über eine Photovoltaikanlage. 2025 zahlten die obersten 10 Prozent der Haushalte mit sowohl Solarstrom als auch E-Auto nur 22 Cent pro Kilowattstunde – gegenüber 26 Cent für diejenigen, die zwar ein E-Auto, aber keine Solaranlage besaßen.

"Gas ist weder bezahlbar noch zukunftsfähig"Edgeir Vedaas Aksnes, Global CEO und Mitgründer von Tibber, verwies auf das grundlegende Problem hinter der Krise: Die Abhängigkeit von Gas zur Stromerzeugung sei weder kostengünstig noch nachhaltig. Stattdessen setze er auf erneuerbare Energien und flexiblen Verbrauch als günstigere und widerstandsfähigere Lösung.

Die jüngsten Preisanstiege spiegeln die anhaltende Instabilität auf den Energiemärkten wider, wobei geopolitische Konflikte eine zentrale Rolle spielen. Doch die norwegischen Haushalte beweisen: Mit intelligenter Technologie und erneuerbaren Energien lässt sich die Belastung abfedern. Wer seinen Verbrauch anpasst, kommt mit den steigenden Kosten deutlich besser zurecht.

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