Sternsinger kämpfen in Wesel gegen Kinderarbeit und für Bildung weltweit

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Kinder auf einer Bühne singend mit einem grünen Vorhang im Hintergrund.Admin User

Sternsinger kämpfen in Wesel gegen Kinderarbeit und für Bildung weltweit

Sternsinger im Weseler Rathaus empfangen

Am 2. Januar 2026 begrüßte das Weseler Rathaus fünfundzwanzig Sternsinger sowie ihre Betreuerinnen und Betreuer. Der Besuch stand im Rahmen der diesjährigen Dreikönigsaktion, die in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabriken – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ steht. Die jungen Sänger trafen sich mit Klaus Schutz, dem Ersten Bürgermeisterstellvertreter der Stadt, um über ihr Engagement und die Wirkung ihrer Arbeit zu sprechen.

Die Gruppe reiste im Rahmen einer langjährigen Tradition an, bei der katholische Kinderchöre Spenden gegen ausbeuterische Kinderarbeit sammeln. In diesem Jahr fließen die Gelder in Projekte für Kinder in rund hundert Ländern. Schutz empfing die Sternsinger herzlich und dankte ihnen für ihr Engagement für globale Anliegen.

Während des Treffens berichteten die Sternsinger von ihren Erlebnissen während der Spendenaktion. Zudem brachten sie Vorschläge ein, wie Wesel noch kinderfreundlicher gestaltet werden könnte, und boten damit eine jugendliche Perspektive auf lokale Themen. Schutz hörte aufmerksam zu und würdigte ihren Einsatz – sowohl beim Spendensammeln als auch im gesellschaftlichen Engagement. Die Aktion stößt auf große Resonanz in der Bevölkerung, viele Bürgerinnen und Bürger spenden großzügig. Zwar wurden keine konkreten Förderer genannt, doch die Initiative reiht sich ein in kirchennahe Projekte wie die von missio und Adveniat, die ähnliche Vorhaben unterstützen.

Die gesammelten Mittel kommen Bildungs- und Sozialprojekten für Kinder weltweit zugute. Der Besuch der Sternsinger unterstrich nicht nur ihren Spendenerfolg, sondern auch ihre Rolle als Stimme junger Menschen. Ihre Kampagne lenkt weiterhin die Aufmerksamkeit auf den Kampf gegen Kinderarbeit – und das durch gemeinschaftliches Handeln.

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