Staatspreis für Denkmalschutz 2026: Diese drei Projekte retten unser kulturelles Erbe
Alex FlantzStaatspreis für Denkmalschutz 2026: Diese drei Projekte retten unser kulturelles Erbe
Die Preisträger des Staatspreises für Denkmalschutz 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Dieser renommierte, alle zwei Jahre verliehene Preis würdigt herausragende Leistungen im Erhalt des kulturellen Erbes der Region. Drei Preisträger wurden für ihr Engagement beim Schutz und der Restaurierung von Kulturdenkmälern ausgezeichnet.
Gerhard Christ aus Aschersleben erhielt die Auszeichnung für sein lebenslanges ehrenamtliches Wirken in der archäologischen Denkmalschutzarbeit. Seine Forschungen zur Stadtgeschichte Ascherslebens haben maßgeblich dazu beigetragen, lokale Traditionen zu dokumentieren und zu bewahren.
Auch Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale) zählt zu den Geehrten. Sein Einsatz galt der Erhaltung und Restaurierung des architektonischen Erbes von Halle-Neustadt, einer bedeutenden Nachkriegs-Wohnsiedlung.
Der Gruppenpreis ging an den Verein Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V., der sich um die Sanierung des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck verdient gemacht hat und so dessen Erhalt als historisches Denkmal sicherte.
Die einzelnen Preisträger erhalten jeweils 2.500 Euro, der Gruppenpreis ist mit 7.500 Euro dotiert. Die offizielle Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium statt.
Der Staatspreis für Denkmalschutz bleibt die höchste Auszeichnung für den Erhalt des kulturellen Erbes im Land. Die diesjährigen Preisträger wurden für ihren konkreten Beitrag zum Schutz von Kulturstätten ausgewählt. Ihre Arbeit stellt sicher, dass bedeutende historische Bauwerke und Geschichten auch künftigen Generationen erhalten bleiben.






