Solingen gibt 82.234 Euro für akute Sicherheitsmängel in der Eislaufhalle frei
Alex FlantzSolingen gibt 82.234 Euro für akute Sicherheitsmängel in der Eislaufhalle frei
Solingens Finanzausschuss bewilligt 82.234 Euro für dringende Sicherheitsmängel an der städtischen Eislaufhalle
Der Finanzausschuss der Stadt Solingen hat 82.234 Euro freigegeben, um akute Sicherheitsprobleme in der städtischen Eislaufhalle zu beheben. Die Mittel sollen den Betrieb der Anlage aufrechterhalten und unmittelbare Risiken beseitigen. Doch es bleiben Zweifel, ob die Summe für eine langfristige Stabilität ausreicht.
Die von der Solingen Eissport gGmbH betriebene Eisbahn steht seit Langem in der Kritik, da ihr Zustand zunehmend marode wird. Die lokale Wählergruppe SG zukunft. begrüßte zwar die finanzielle Aufstockung, hinterfragte jedoch deren Angemessenheit. Bisher fehle eine umfassende technische Bestandsaufnahme der Halle, so die Kritik.
Zukunft. warnte zudem, dass in Zukunft deutlich höhere Investitionen nötig sein würden. Eine vollständige Sanierung könnte bis zu 4,8 Millionen Euro kosten – ein Vielfaches der aktuellen Bewilligung. Um mehr Transparenz zu schaffen, will die Vereinigung detaillierte Anfragen an die Stadtverwaltung richten.
Die Gruppe betonte die Notwendigkeit eines nachhaltigen Finanzkonzepts, um die Zukunft der Eisbahn zu sichern. Ziel sei es, Steuergelder verantwortungsvoll einzusetzen und die Anlage gleichzeitig für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten.
Die Freigabe von 82.234 Euro deckt zwar kurzfristige Sicherheitsbedenken ab, lässt aber grundsätzliche Fragen offen. Angesichts einer möglichen Sanierung in Höhe von 4,8 Millionen Euro müssen Stadt und SG zukunft. nun gemeinsam an einer langfristigen Lösung arbeiten. In den kommenden Monaten sind weitere Gespräche über Finanzierung und bauliche Gutachten zu erwarten.






