Schwan auf Bahnschienen löst Zugchaos in Mecklenburg-Vorpommern aus
Ungebetener Gast sorgt für Bahnchaos in Deutschland
Diese Woche löste ein unerwarteter Besucher auf einer deutschen Bahnstrecke für Aufsehen: Ein Schwan hatte sich auf den Gleisen zwischen Bad Kleinen und Ventilstov niedergelassen und zwang die Behörden, den Zugverkehr vorübergehend einzustellen. Der Vorfall führte zu Zugausfällen und Verspätungen, während die Verantwortlichen die ungewöhnliche Situation klärten.
Die Probleme begannen, als die Deutsche Bahn den Schwan auf den Gleisen entdeckte. Aus Sorge um die Sicherheit alarmierte das Unternehmen die örtliche Polizei und setzte den Zugverkehr aus. Zwei geplante Verbindungen fielen komplett aus, die Verspätungen summierten sich schnell auf 142 Minuten.
Als die Beamten eintrafen, fanden sie den Vogel unverletzt, aber entschlossen auf den Schienen vor. Als sich die Polizisten näherten, entfernte sich der Schwan gelassen und begab sich in einen nahegelegenen Teich. Sobald die Gleise frei waren, hob die Deutsche Bahn die Sperrungen auf, und der Zugbetrieb normalisierte sich wieder.
Solche Vorfälle sind zwar selten, aber in Deutschland nicht unbekannt. Zwischen 2021 und 2025 wurden rund 1.200 wildtierbedingte Störungen auf Bahnstrecken registriert. Meist waren Wildschweine, Rehe oder Füchse beteiligt – jährlich kommt es zu etwa 240 Zusammenstößen, vor allem in waldreichen oder ländlichen Gebieten.
Die kurze Besetzung der Gleise durch den Schwan sorgte für vorübergehendes Reisechaos. Sobald der Vogel sicher entfernt war, lief der Fahrplan wieder wie gewohnt. Verletzungen gab es keine – der Vorfall zeigt jedoch, wie Wildtiere gelegentlich den Verkehrsbetrieb beeinträchtigen können.






