Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel
Nadeschda PärtzeltSachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel
Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg ausländischer Arbeitskräfte
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Beschäftigten in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Das Bundesland führt damit in Ostdeutschland beim Wachstum internationaler Arbeitskräfte. Immer mehr Unternehmen und Politiker setzen auf Zuwanderung, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen.
Zwischen 2020 und 2025 stieg die Zahl der Betriebe, die ausländische Arbeitskräfte beschäftigen, um 3.492 – ein Plus von 43 Prozent. Aktuell stellt jedes vierte Unternehmen im Land internationale Mitarbeiter ein, während fast drei Viertel weiterhin darauf verzichten.
Allein innerhalb eines Jahres wuchs die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer um 5.560 auf 68.420 bis Juni 2025. Mittlerweile kommen knapp neun Prozent aller Beschäftigten in Sachsen-Anhalt aus dem Ausland. Innerhalb des letzten Jahrzehnts hat sich die ausländische Belegschaft um 308 Prozent vergrößert.
Größere Unternehmen stellen besonders häufig ausländische Arbeitskräfte ein. Der demografische Wandel bleibt die zentrale Herausforderung für den Arbeitsmarkt des Landes. Zuwanderung und Integration gelten inzwischen als entscheidende Bausteine der Lösung.
Sachsen-Anhalts ausländische Belegschaft wächst rasant – das Land übertrifft damit andere ostdeutsche Regionen. Der Anstieg spiegelt die Bemühungen wider, den Fachkräftemangel durch internationale Rekrutierung zu mildern. Mittlerweile kommt fast jeder zehnte Beschäftigte im Land aus dem Ausland.






