Rofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Asbestverdachts zurück – sofort handeln!
Nadeschda PärtzeltRofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Asbestverdachts zurück – sofort handeln!
Spielwarenhändler Rofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Asbestverdachts zurück
Der deutsche Spielwarenhändler Rofu Kinderland hat mehrere Plüschfiguren zurückgerufen, nachdem in deren Füllmaterial Spuren von Asbest entdeckt wurden. Das finanziell bereits angeschlagene Unternehmen ordnete die Maßnahme an, nachdem das gesundheitsgefährdende Material in der Stopfwatte der Spielzeuge nachgewiesen wurde. Kunden werden aufgefordert, die betroffenen Produkte umgehend nicht mehr zu verwenden.
Der Rückruf erfolgte von der Unternehmenszentrale in Hoppstädten-Weiersbach (Rheinland-Pfalz). Zudem wurde eine öffentliche Warnung auf Lebensmittelwarnung.de, dem offiziellen deutschen Portal für Produktwarnungen, veröffentlicht. Bei den betroffenen Plüschtieren handelt es sich um Modelle, deren Füllung möglicherweise Asbestspuren enthält – ein bekanntes Gesundheitsrisiko.
Rofu Kinderland hat alle betroffenen Artikel aus dem Verkauf genommen. Käufer der Plüschfiguren können diese in jeder Filiale gegen eine vollständige Erstattung zurückgeben. Wie viele Einheiten betroffen sind und um welche konkreten Produkte es sich handelt, teilte das Unternehmen nicht mit.
Der Rückruf trifft Rofu Kinderland in einer ohnehin schwierigen Phase: Der Händler meldete im Januar 2023 Insolvenz an und begründete dies mit schwachen Weihnachtsumsätzen, steigenden Lebenshaltungskosten und dem harten Wettbewerb durch den Online-Handel. Asbestbedingte Spielzeug-Rückrufe sind in Deutschland in den letzten Jahren selten gewesen. Seit 2021 gab es nur zwei weitere Fälle: 2023 betraf es die Drogeriekette Rossmann (wegen Bastelsets aus China) und 2024 den Händler Müller (wegen Plüschtieren).
Die aktuelle Rückrufaktion belastet die bereits angespannte finanzielle Lage von Rofu Kinderland zusätzlich. Kunden, die betroffene Spielzeuge besitzen, werden aufgefordert, diese unverzüglich zurückzugeben. Ob weitere Produkte auf Verunreinigungen überprüft werden, steht derzeit noch nicht fest.






