RMV plant radikale Tarifreform für 2027 – weniger Zonen, mehr Übersichtlichkeit
Nadeschda PärtzeltRMV plant radikale Tarifreform für 2027 – weniger Zonen, mehr Übersichtlichkeit
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat Pläne zur grundlegenden Reform seines Tarifsystems bekannt gegeben. Die Änderungen treten im Sommer 2027 in Kraft, sofern der Aufsichtsrat des RMV zustimmt. Beliebte Tickets wie das Hessen-Ticket für Studierende und das Deutschland-Ticket bleiben Teil der neuen Struktur erhalten.
Das aktuelle System umfasst über 100 verschiedene Ticketarten und Preise. Mit der Neuregelung wird dies drastisch vereinfacht. Auch die Anzahl der Tarifzonen und Zeitkarten wird reduziert, um die Nutzung für Fahrgäste zu erleichtern.
Kernbestandteile des neuen Systems orientieren sich am bestehenden Deutschland-Ticket. Der RMV-Sparpreis sowie weitere bekannte Angebote wie das Hessen-Senioren-Ticket und das RMV-KombiTicket bleiben verfügbar. Die Preise für Einzel- und Tageskarten sind seit dem 1. Januar 2023 unverändert geblieben, und der RMV bestätigte, dass 2023 keine weiteren Erhöhungen geplant sind.
Zuvor hatte der RMV die Tarife zum Jahreswechsel im Schnitt um 4,75 Prozent angehoben. Mit der aktuellen Reform soll ein übersichtlicheres und nutzerfreundlicheres System geschaffen werden.
Die neue Tarifstruktur vereinfacht die Fahrten für Pendler und Reisende in der Rhein-Main-Region. Sie behält bewährte Tickets bei und reduziert gleichzeitig die Komplexität. Die Umstellung ist für den Sommer 2027 vorgesehen.






