Proteste in Hamburg und Kiel nach Maduros Festnahme durch die USA
Demonstration in Hamburg - "USA aus Venezuela raus" - Proteste in Hamburg und Kiel nach Maduros Festnahme durch die USA
In Deutschland kam es nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA zu Protesten. Am Samstag versammelten sich in Hamburg rund 300 Menschen, um gegen die Razzia und seine gewaltsame Abführung aus Venezuela zu demonstrieren. Weitere Kundgebungen sind für Sonntag in Hamburg und Kiel geplant.
Die Hamburger Demonstration war kurzfristig über soziale Medien organisiert worden. Teilnehmer hielten Schilder mit Parolen wie "USA raus aus Venezuela" oder "Venezuela geht uns alle an". Die Veranstaltung verlief durchgehend friedlich.
Für die anstehenden Proteste in Hamburg und Kiel wurden bisher keine Veranstalter genannt. Berichten zufolge war auch die frühere Kundgebung von unbekannten Personen im Internet initiiert worden. Die Proteste folgen auf die Festnahme Maduros und seiner Frau durch US-Truppen bei einer Razzia in Venezuela. Beide wurden von den amerikanischen Behörden aus dem Land gebracht.
Am Sonntag finden in zwei deutschen Städten weitere Demonstrationen statt. Die Aktionen stehen im Zusammenhang mit der öffentlichen Ablehnung von Maduros Inhaftierung und dem US-Einsatz in Venezuela. Die Behörden haben nicht bestätigt, wer die geplanten Proteste anführt.
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