Ohligs City Ring plant radikale Verkehrsänderungen für bessere ÖPNV-Anbindung
Alex FlantzOhligs City Ring plant radikale Verkehrsänderungen für bessere ÖPNV-Anbindung
Ohligs City Ring kündigt neues Verkehrsprojekt für umweltfreundliche Mobilität an
Die Stadt Ohligs hat ein neues Verkehrsvorhaben vorgestellt, das nachhaltige Fortbewegung fördern soll. Das Projekt zielt darauf ab, die Anbindung an die Innenstadt zu erleichtern und die Verbindungen zum Hauptbahnhof zu verbessern. Gleichzeitig soll der Busverkehr für Einwohner und Besucher attraktiver werden.
Geplant sind mehrere Änderungen der Verkehrsregeln und der Infrastruktur. Neue Halteverbotszonen und Vorschriften auf der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße führen zum Wegfall von 28 Parkplätzen. Zudem wird eine Einbahnstraßenregelung auf dem Rennpatt geprüft, um den Verkehrsfluss zu optimieren und Busse effizienter fahren zu lassen.
Die Stadt will barrierefreie Bushaltestellen ausbauen oder neu schaffen, um die Nutzung des ÖPNV zu fördern. Ein ehemaliger Schulbus-Bereich auf dem Rennpatt wird in eine Parkzone umgewandelt und schafft damit acht neue Stellplätze. Insgesamt verringert sich die Zahl der öffentlichen Parkplätze in der Region jedoch um 35.
Die Verwaltung begründet die Maßnahmen vor allem mit Sicherheitsaspekten. Priorität habe die Vermeidung von Konflikten zwischen parkenden Fahrzeugen und Bussen. Ungeklärt bleibt, wie sich der Wegfall der Parkplätze im Alltag auswirkt und wie es um die allgemeine Parkplatzsituation bestellt ist.
Das Projekt soll den Verkehrsfluss verbessern und die barrierefreie Infrastruktur ausbauen – allerdings auf Kosten von 35 Parkplätzen, während gleichzeitig der öffentliche Nahverkehr gestärkt wird. Nun wird politisch diskutiert, ob der Nutzen die Nachteile überwiegt und ob es alternative Lösungen gibt.






