08 May 2026, 20:26

NRW kämpft für besseren Mutterschutz für selbstständige Frauen

Ein Blatt mit einer Zeichnung von drei Frauen vor einem Gebäude, mit der Aufschrift "Frauenrechte: Ladies Take Your Own Choice, Polka und Mazurka" oben und unten.

NRW kämpft für besseren Mutterschutz für selbstständige Frauen

Nordrhein-Westfalen drängt auf besseren Mutterschutz für selbstständige Frauen

Die Landesregierung hat eine Bundesratsinitiative gestartet, die auf einer Machbarkeitsstudie und einem breiten Bündnis basiert. Rund 27.000 selbstständige Frauen in Deutschland bringen jährlich ein Kind zur Welt – ohne die gleichen Absicherungen wie Angestellte.

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Die Westdeutsche Handwerkskammer (WHKT) hat auf Grundlage ihrer Studie konkrete Vorschläge vorgelegt. Kernstück ist ein einmaliger, pauschaler Lohnersatz während der Mutterschutzzeit. Die vollständigen Ergebnisse der Untersuchung werden im Juli offiziell vorgestellt.

Um die Initiative voranzubringen, veranstaltete das Wirtschaftsministerium kürzlich eine Konferenz in Berlin. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierten dort über Umsetzungsschritte. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) betonte, dass eine Schwangerschaft niemals als berufliches Risiko behandelt werden dürfe.

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen fordert seit Langem einen gesetzlichen Mutterschutz für Selbstständige. Mit der aktuellen Initiative soll die Lücke zwischen angestellten und freiberuflichen Müttern bundesweit geschlossen werden.

Die Vorschläge der WHKT und die Bundesratsinitiative des Landes markieren einen wichtigen Schritt in Richtung Reform. Bei einer Umsetzung würden tausende selbstständige Frauen während der Elternzeit finanziell abgesichert. Der nächste entscheidende Moment steht im Juli an – mit der Veröffentlichung der vollständigen Studienergebnisse.

Quelle