09 May 2026, 16:25

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg – was ändert sich?

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke.

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg – was ändert sich?

In Baden-Württemberg übernimmt Nicole Razavi das Amt der neuen Verkehrsministerin. Sie löst Winfried Hermann ab, eine prägende Figur der Grünen, der die Verkehrspolitik des Landes 15 Jahre lang mitgestaltet hat. Der Wechsel erfolgt im Rahmen der neu gebildeten Koalition aus Grünen und CDU.

Winfried Hermann galt als zentraler Akteur beim Mobilitätswandel im Südwesten. Während seiner Amtszeit baute er das Schienennetz aus, stärkte die Radinfrastruktur und trieb den Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos voran. Mit seinem Rückzug endet eine Ära in der Verkehrspolitik der Region.

Nicole Razavi, bisherige Bauministerin, übernimmt nun das Verkehrsressort. Die seit fast 20 Jahren im Landtag vertretene Politikerin bringt Erfahrung mit großen Infrastrukturprojekten mit – darunter Stuttgart 21. Anders als ihr Vorgänger kritisierte sie in der Vergangenheit offen die Verkehrspolitik der grün-rot geführten Landesregierung.

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In ihrer neuen Rolle wird Razavi unter anderem das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 begleiten. Im Gegensatz zu einigen Parteikollegen der Grünen unterstützt sie das Vorhaben. Der Wechsel spiegelt die Prioritäten der neu gebildeten grün-schwarzen Koalition wider.

Mit Razavis Amtsantritt beginnt eine neue Führungsphase im Verkehrssektor Baden-Württembergs. Sie übernimmt nun die Verantwortung für die großen Projekte und politischen Weichenstellungen, die zuvor Hermann prägte. Der Wechsel markiert einen Neuanfang für die Infrastruktur- und Mobilitätsplanung des Landes.

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