15 April 2026, 18:31

Neue Verkehrsreform: Schärfere Parkkontrollen und harte Strafen gegen Punktehandel

Eine lange Reihe von Taxis steht entlang einer belebten Straße in Berlin, Deutschland, mit Fahrzeugen, Radfahrern und Fußgängern, flankiert von Laternen und Bäumen und Gebäuden, einem Bogen und einem Turm im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Neue Verkehrsreform: Schärfere Parkkontrollen und harte Strafen gegen Punktehandel

Eine neue Rechtsreform führt strengere Maßnahmen zur Parkraumüberwachung und Ahndung von Verkehrsverstößen ein. Behörden dürfen nun Kameras einsetzen, um Nummernschilder geparkter Fahrzeuge zu scannen und so die Einhaltung der Vorschriften besser zu kontrollieren. Die Änderungen zielen zudem auf illegale "Punktehandel"-Praktiken ab, die künftig mit hohen Bußgeldern geahndet werden.

Die überarbeitete Gesetzgebung ermöglicht es Kommunen, geparkte Fahrzeuge effizienter zu überprüfen. Kameras zeichnen Nummernschilder automatisch auf und unterstützen so die Durchsetzung von Parkregeln ohne manuelle Kontrollen. Damit soll illegales Parken eingedämmt und die Überwachung vereinfacht werden.

Die Reform räumt lokalen Behörden zudem die Möglichkeit ein, Anwohnerparkausweise auszuweiten. Handwerker und Pflegekräfte können nun ebenfalls solche Genehmigungen erhalten, was ihnen das Parken in beschränkten Zonen während der Arbeitszeit erleichtert.

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Ein weiterer zentraler Punkt ist das harte Vorgehen gegen den "Punktehandel". Bei dieser illegalen Praxis übernehmen Dritte Strafpunkte im Verkehrssünderregister in Flensburg für andere gegen Bezahlung. Das neue Gesetz verbietet diesen Handel vollständig. Wer daran beteiligt wird, muss mit Bußgeldern von bis zu 5.000 Euro rechnen. Betreiber kommerzieller Punktehandel-Systeme riskieren Strafen in Höhe von bis zu 30.000 Euro.

Die Neuregelung verschärft die Parkraumkontrolle durch automatisierte Nummernschild-Erfassung, erweitert die Ausweis-Möglichkeiten für systemrelevante Berufsgruppen und sieht drastische Strafen für illegalen Punktehandel vor. Die Maßnahmen sollen in den kommenden Monaten in Kraft treten.

Quelle