MTV Wolfenbüttel kämpft mit Platzsperrung vor der neuen Saison
Spielbetrieb des MTV Wolfenbüttel durch Platzsperrung beeinträchtigt
Die Spieler des MTV Wolfenbüttel sehen sich mit erheblichen Einschränkungen konfrontiert, nachdem der Hauptplatz im Meesche-Sportpark wegen Sanierungsarbeiten gesperrt wurde. Die Stadt hatte die vorgeschriebene vier- bis fünfwöchige Ruhephase ab dem 8. Juni angesetzt – für den Verein kam die Maßnahme überraschend. Bereits jetzt mussten Freundschaftsspiele, darunter eines gegen den HSC Hannover, abgesagt werden.
Die Stadtverwaltung betont, die Schließung sei notwendig gewesen, da der MTV Wolfenbüttel trotz mehrfacher Aufforderung keine verbindlichen Termine für die Saisonplanung mitgeteilt habe. Bereits im Mai hatten die Behörden alle Sportvereine um ihre wichtigsten Spiel- und Trainingsdaten gebeten, um Wartungsarbeiten koordinieren zu können. Der MTV Wolfenbüttel hatte seine umstrittenen Freundschaftsspiele jedoch erst bekannt gegeben, nachdem die Sanierung bereits begonnen hatte.
Da der Hauptplatz nun nicht nutzbar ist, verlegte der Verein sein erstes Training nach Adersheim. Die Sperrung fällt zudem in eine kritische Phase: die Vorbereitung auf die kommende Landesliga-Saison nach dem Abstieg der Oberliga-Mannschaft des MTV Wolfenbüttel. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass dem Verein weiterhin Alternativen zur Verfügung stünden, darunter der Kunstrasenplatz im Meesche-Sportpark sowie der Naturrasenplatz an der Halberstädter Straße.
Eine finanzielle Verantwortung für die Folgen der Schließung lehnt die Verwaltung ab und verweist auf die Nutzungsvereinbarung, die Rechte und Pflichten des Vereins regelt. Gleichzeitig fordert sie eine bessere Kommunikation und eine stärkere Einbindung anderer städtischer Sportstätten, um künftige Konflikte zu vermeiden.
Die Platzsperrung zwingt den MTV Wolfenbüttel, Trainingsorte zu verlegen und Spiele abzusagen. Die Stadtverwaltung sieht sich nicht in der Pflicht und ruft den Verein dazu auf, alternative Spielstätten stärker in seine Planung einzubeziehen. Beide Seiten stehen nun vor der Aufgabe, die Zusammenarbeit künftig reibungsloser zu gestalten.
