Mainz trauert um prägende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Sport
Mainz trauert um prägende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Sport
In den vergangenen Monaten sind mehrere prägende Persönlichkeiten aus Mainz und der Region verstorben. Ihr Wirken erstreckte sich über Politik, Kultur, Sport und Gesundheitswesen und hinterlässt in der Gemeinschaft tiefe Spuren. Unter ihnen waren ein ehemaliger Regierungschef, ein gefeierter Karnevalskünstler und eine engagierte Behindertenrechtsaktivistin – jeder von ihnen wird für jahrzehntelanges Engagement in Erinnerung bleiben. Dieter Wenger, der langjährige Chefwagenbauer des Mainzer Carneval-Vereins (MCV), starb im Alter von 84 Jahren. Über sechs Jahrzehnte hinweg entwarf er die aufwendigen Motivwagen für den berühmten Rosenmontagszug in Mainz. Seine filigranen Kreationen wurden zu einem Markenzeichen der Karnevalsfeiern in der Stadt. Auch Elisabeth Klöver, die langjährige Leiterin des MCV-Garden-Balletts, verstarb mit 85 Jahren. Sie prägte maßgeblich die Mainzer Karnevalstradition, arbeitete jahrzehntelang eng mit Tänzern und Choreografen zusammen. In der Politik verlor mit Bernhard Vogel eine Schlüsselfigur der deutschen Landespolitik im Alter von 92 Jahren. Von 1976 bis 1988 amtierte er als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, bevor er von 1992 bis 2003 Thüringen führte. Seine politische Arbeit beeinflusste die Regionalpolitik über Jahrzehnte. Mit Herbert Mertin starb im Alter von 66 Jahren der rheinland-pfälzische Justizminister und FDP-Politiker. Er hatte das Amt von 1999 bis 2006 sowie erneut ab 2016 bis zu seinem Tod inne und gestaltete in dieser Zeit wichtige Rechtsreformen im Land. Holger Bernhardt, ehemaliger Torwart des 1. FSV Mainz 05, kam bei einem Verkehrsunfall in Basel mit nur 52 Jahren ums Leben. Sein plötzlicher Tod im April 2025 erschütterte die lokale Fußballszene. Marita Boos-Waidosch, die langjährige Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz, verstarb nach 25 Jahren im Amt. Von 1993 bis 2018 setzte sie sich unermüdlich für Barrierefreiheit und Inklusion in der Stadt ein. Dr. Thomas Flohr, Onkologe im Hämatologisch-Onkologischen Medizinischen Versorgungszentrum Mainz, starb mit 57 Jahren. Seine Arbeit gab vielen Krebspatienten durch fortschrittliche Therapien und einfühlsame Betreuung neue Hoffnung. Barbara Rupp, die von 1983 bis 2008 den Förderverein des Mainzer Unterhaus leitete, ist ebenfalls verstorben. Unter ihrer Führung entwickelte sich das Kulturzentrum zu einer festen Größe der Mainzer Kunstszene. Ulf Glasenhardt, Veranstaltungskoordinator bei Schon Schön, starb unerwartet. Seit 2022 gehörte er zum Team und machte sich schnell mit kreativen Konzepten für lokale Events einen Namen. Der langjährige ZDF-Nachrichtenjournalist Ekkehardt Gahntz verstarb mit 79 Jahren. Über 25 Jahre prägte er die Nachrichtenprogramme des Senders und genoss für seine Professionalität und sein Gespür große Anerkennung. Unerwartet verstarb Ende Dezember 2025 auch der Landtagsabgeordnete Michael Simon. Sein politisches Wirken war geprägt von Einsatz für regionale Entwicklung und öffentlichen Dienst. Ihr Tod markiert das Ende ganzer Epochen in ihren jeweiligen Bereichen. Durch ihr Schaffen in Politik, Gesundheitswesen, Sport und Kultur haben sie Mainz und die Region über Generationen hinweg geprägt. Viele Institutionen – von Karnevalsvereinen bis zu Behörden – werden nun ihr Erbe würdigen und die Projekte, für die sie standen, in ihrem Sinne weiterführen.
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