"Love Island"-Skandal: Mutter von Lucinda Strafford in Cybermobbing-Verdacht
Nadeschda Pärtzelt"Love Island"-Skandal: Mutter von Lucinda Strafford in Cybermobbing-Verdacht
Nancy Strafford, die Mutter der Love Island-Teilnehmerin Lucinda Strafford, steht in der Kritik, einen Instagram-Account betrieben zu haben, von dem aus beleidigende Nachrichten an die Mitbewohnerinnen ihrer Tochter verschickt wurden. Der unter dem Namen „Linda“ geführte Account soll Belle Hassan, Samie Elishi und Jessy Potts mit grausamen Spottattacken bedrängt haben – teilweise unter Verwendung homophober Äußerungen. Kritiker werfen Nancy vor diesem Hintergrund Heuchelei vor, hatte sie doch in der Vergangenheit ihre Tochter Lucinda gegen Online-Mobbing in Schutz genommen.
Im Mittelpunkt des Streits steht ein Instagram-Profil, das angeblich Nancy gehörte. Unter dem Nutzernamen „Linda“ hinterließ der Account beleidigende Kommentare auf den Social-Media-Seiten mehrerer Love Island-Stars. Noch vor zwei Wochen sollen Nachrichten mit harscher Wortwahl und persönlichen Angriffen verschickt worden sein.
Mittlerweile wurde der Account gelöscht, doch Screenshots der Äußerungen kursieren weiterhin im Netz. Die Enthüllung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Nancy sich erst kürzlich öffentlich für Lucinda eingesetzt hatte – während deren Teilnahme an Love Island All Stars, wo das Duo mit Partner Sean Stone den vierten Platz belegte. Lucinda selbst hält den Rekord als erste weibliche Kandidatin, die in vier verschiedenen Ausgaben des Love Island-Formats mitwirkte.
Eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle bezeichnete Nancys mutmaßliches Verhalten als „Höhepunkt der Heuchelei“. Der Insider verwies darauf, dass sie zuvor Online-Hasser scharf verurteilt hatte, die sich gegen ihre Tochter richteten – nun aber selbst ähnlicher Vorwürfe beschuldigt wird.
Die Löschung des „Linda“-Accounts wirft Fragen nach Nancys Beteiligung auf. Die angeblichen Hetzkampagnen stehen im Widerspruch zu ihrer früheren Haltung gegen Cybermobbing. Die Betroffenen haben sich bisher nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäußert.






