Kriminalstatistik 2025: Vorpommern-Greifswald zwischen Rückgang und besorgniserregenden Anstiegen
Nadeschda PärtzeltKriminalstatistik 2025: Vorpommern-Greifswald zwischen Rückgang und besorgniserregenden Anstiegen
Kriminalstatistik 2025 für Vorpommern-Greifswald zeigt gemischte Trends
Die Kriminalitätszahlen für den Landkreis Vorpommern-Greifswald im Jahr 2025 weisen unterschiedliche Entwicklungen auf. Zwar ging die Gesamtzahl der gemeldeten Straftaten leicht zurück, doch in einigen Deliktbereichen gab es deutliche Veränderungen: Während schwere Gewaltverbrechen gegen das Leben stark sanken, stiegen Sexualstraftaten deutlich an.
Im Vergleich zu 2024 verzeichnete der Landkreis einen Rückgang der insgesamt angezeigten Straftaten um 2,2 Prozent. Dennoch nahmen Diebstahlsdelikte um 5,4 Prozent zu und erreichten 4.578 Fälle. Gewaltstraftaten – darunter Körperverletzung und Raub – blieben mit 2.592 Vorfällen auf ähnlichem Niveau.
Besonders auffällig ist der Anstieg der Sexualstraftaten um 14,4 Prozent auf 389 Fälle im Jahr 2025. Gleichzeitig gingen schwere Gewaltverbrechen gegen das Leben – wie Mord und Totschlag – drastisch um 62,5 Prozent zurück: von 16 Fällen im Jahr 2024 auf nur noch 6 im Jahr 2025.
Die Aufklärungsquoten blieben bei schweren Straftaten auf hohem Niveau. Gewaltdelikte wurden zu 91,5 Prozent aufgeklärt, Sexualstraftaten zu 89,2 Prozent. Bei schweren Gewaltverbrechen gegen das Leben lag die Aufklärungsquote sogar bei 100 Prozent. Insgesamt blieb die Aufklärungsquote des Landkreises mit 64,4 Prozent nahezu unverändert.
Die Daten für 2025 zeigen gegenläufige Entwicklungen in der Kriminalitätsstatistik: Während schwere Gewaltverbrechen gegen das Leben stark zurückgingen, stiegen Sexualstraftaten an. Die Behörden hielten die Aufklärungsquoten insbesondere bei schweren Straftaten auf hohem Niveau, während Diebstahlsdelikte leicht zunahmen.






