Inneres Ministerium verhandelt mit Taliban ├╝ber Abschiebungen
Inneres Ministerium verhandelt mit Taliban ├╝ber Abschiebungen
Innenminister verhandelt mit Taliban über Abschiebungen
Teaser: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat angekündigt, dass Deutschland künftig regelmäßig Straftäter mit Linienflügen nach Afghanistan abschieben wird. Mitarbeiter des Innenministeriums führten vergangene Woche „technische Gespräche“ mit lokalen Behörden in Kabul. | Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt – auf unserer Website News
Artikeltext:
Deutschland treibt strengere Asyl- und Abschieberegeln im Rahmen der EU-weiten Reformen voran. Innenminister Alexander Dobrindt hat neue Abkommen mit Griechenland und Italien bekannt gegeben und plant zudem beschleunigte Abschiebungen nach Afghanistan. Die Änderungen erfolgen trotz anhaltender Kritik von Menschenrechtsorganisationen an der Behandlung schutzbedürftiger Migrantinnen und Migranten.
Auf einem EU-Gipfel in Brüssel einigten sich die Staats- und Regierungschefs im Dezember 2025 auf Asylreformen, darunter Vereinbarungen mit Griechenland und Italien. Ab Juni 2026 werden diese Länder wieder Geflüchtete aufnehmen, die im Rahmen des Dublin-Systems registriert wurden und anschließend nach Deutschland weitergereist sind. Trotz früherer Vorschläge Dobrindts für neue „Dublin-Zentren“ hat bisher kein EU-Staat solche Einrichtungen eingerichtet.
Die umfassendere EU-Asylreform, bekannt als Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS), verlangt von allen Mitgliedstaaten die Umsetzung der Änderungen bis Mitte 2026. Deutschland will Teile des Systems bereits früher einführen, darunter Flughafenverfahren für Asylsuchende mit geringen Bleibechancen. Nach den neuen Regeln sollen viele Anträge direkt an den EU-Außengrenzen bearbeitet werden.
Dobrindt bestätigte zudem, dass Deutschland die Abschiebung verurteilter Straftäter nach Afghanistan mit Linienflügen wiederaufnehmen wird. Vergangene Woche führte das Innenministerium technische Gespräche mit lokalen Behörden in Kabul – obwohl Deutschland keine offiziellen diplomatischen Beziehungen zur Taliban-geführten Regierung unterhält. Der Minister betonte, Deutschland dürfe „keinen Anreiz mehr für illegale Migration bieten“.
Unterdessen üben Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen scharfe Kritik an den Reformen, insbesondere an der Einbeziehung von Minderjährigen in die Grenzverfahren. Nur unbegleitete Kinder sollen von den verschärften Regeln ausgenommen sein.
Die Reformen werden zu einer Verschärfung der Asylverfahren in Deutschland und zu mehr Abschiebungen führen, auch nach Afghanistan. Die EU-Staaten müssen das neue System bis Mitte 2026 umsetzen, doch Deutschland plant, einige Maßnahmen bereits früher durchzusetzen. Die Änderungen stoßen bereits jetzt auf Widerstand bei Interessenverbänden, die negative Folgen für schutzbedürftige Migrantinnen und Migranten befürchten.
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