Hünfeld beschleunigt Wohnungsbau durch Machtverschiebung im Stadtrat
Der Stadtrat von Hünfeld hat eine Resolution verabschiedet, um Wohnungsbauprojekte zu beschleunigen. Dazu wurden bestimmte Befugnisse auf den Magistrat der Stadt übertragen. Mit diesem Schritt soll die Entscheidungsfindung im Wohnungsbau schneller vorankommen.
Der Magistrat ist nun alleinig berechtigt, innerhalb der vom Stadtrat vorgegebenen Richtlinien Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Ausnahmen von Bebauungsvorschriften zu genehmigen. Zudem kann er prüfen, ob neue Projekte in die bestehende Bebauungsstruktur passen.
Im Rahmen der Bauturbo-Initiative der Bundesregierung sind Abweichungen von Bebauungsplänen oder Bauvorschriften eigentlich ratspflichtig. Um das Verfahren zu vereinfachen, wird der Magistrat künftig wöchentlich tagen. Der Stadtrat hingegen kommt nur sechsmal im Jahr zusammen.
Die Änderungen sollen Verzögerungen im Wohnungsbau verringern. Die erweiterte Rolle des Magistrats wird Hünfeld dabei helfen, seine Ziele im Wohnungsneubau zu erreichen. Schnellere Entscheidungen könnten die geplanten Wohnungsbauvorhaben der Stadt vorantreiben.
