Heidenheims Abstiegskampf wird zur aussichtslosen Mission nach 13 Spielen ohne Sieg
Brit PutzHeidenheim Frustration Nach Abseits-Pech: 'Wahnsinn' und 'Blödsinn' - Heidenheims Abstiegskampf wird zur aussichtslosen Mission nach 13 Spielen ohne Sieg
1. FC Heidenheims Krise in der Bundesliga-Saison 2025/26 vertieft sich nach einer weiteren Niederlage, die das Team weiter auf dem letzten Tabellenplatz festnagelt. Mit nur 24 Toren in 26 Spielen kommt die Offensive nicht in Fahrt, und eine nun schon 13 Spiele andauernde Serie ohne Sieg bringt den Abstieg immer näher.
Die jüngste Pleite setzte es mit 0:2 gegen Werder Bremen, in einem Spiel, in dem Heidenheim seine Chancen nicht nutzen konnte. Die einzige echte Torgefahr – ein Treffer von Sirlord Conteh – wurde wegen eines hauchdünnen Abseits aberkannt und löste damit Frust aus. Conteh bezeichnete das halbautomatische Abseitssystem später als "völliger Blödsinn", während Trainer Frank Schmidt die Entscheidung als "Wahnsinn" brandmarkte.
Trotz einer disziplinierten defensiven Ordnung in der ersten Halbzeit kreierte Heidenheim kaum etwas. Selbst nach der Roten Karte gegen Bremens Robin Koch fehlte es an gefährlichen Angriffen. Schmidt gab zu, dass ihn die inkonsistente Abwehrleistung seiner Mannschaft mehr beunruhige als die Abseitsentscheidung.
Die Niederlage verlängerte die sieglose Serie auf 13 Spiele und ließ Heidenheim nun zehn Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück. Mit 18 Niederlagen in dieser Saison und der ligaweit schlechtesten Tordifferenz von -34 schwinden die Hoffnungen auf den Klassenerhalt rapide.
Die Heidenheimer stehen nun vor einer fast aussichtslosen Aufgabe, den Abstieg noch abzuwenden. Die anhaltenden Probleme in der Offensive, defensive Schwächen und die wachsende Serie ohne Sieg haben das Team am Tabellenende isoliert. Der Abstand zum rettenden Ufer bleibt groß – und die Zeit wird knapp.