Harald Altekrüger verlässt nach 16 Jahren das Amt des Spree-Neiße-Landrats
Brit PutzHarald Altekrüger verlässt nach 16 Jahren das Amt des Spree-Neiße-Landrats
Harald Altekrüger tritt nach 16 Jahren als Landrat des Landkreises Spree-Neiße zurück. Der CDU-Politiker führte die Region durch bedeutende Herausforderungen und setzte dabei Schwerpunkte auf wirtschaftliches Wachstum und den Erhalt des kulturellen Erbes. Sein Abschied folgt auf eine jüngste Wahl, die seinen Nachfolger bestätigte.
Altekrüger übernahm 2008 erstmals das Amt und machte die Schaffung von Arbeitsplätzen schnell zu einem zentralen Ziel. Unter seiner Führung durchlief der Landkreis tiefgreifende strukturelle Veränderungen, wofür er Lob vom brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) erhielt. Woidke hob Altekrügers Rolle bei der Stabilisierung der regionalen Wirtschaft und der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung hervor.
Neben seinen wirtschaftlichen Bemühungen engagierte sich Altekrüger aktiv für die Bewahrung sorbisch-wendischer Traditionen. Sein Einsatz für das kulturelle Erbe der Region prägte maßgeblich seine Amtszeit.
Der Wechsel erfolgte nach einer Stichwahl, die der Kreistag Spree-Neiße trotz einer rechtlichen Anforderung der AfD bestätigte. Martin Heusler (CDU) gewann die Wahl und wird Altekrüger offiziell am 11. Mai ablösen. Woidke bezeichnete den scheidenden Landrat als Symbol für Stabilität und Kontinuität während seiner Amtszeit.
Altekrüger hinterlässt einen Landkreis, der von seiner Wirtschaftspolitik und seinem kulturellen Engagement geprägt ist. Sein Nachfolger, Martin Heusler, wird im nächsten Monat die Amtsgeschäfte übernehmen. Der Wechsel folgt auf einen umstrittenen Wahlprozess, der schließlich von den lokalen Behörden bestätigt wurde.






