13 March 2026, 22:37

Hamm feiert skurrilen Food-Trend: Pudding mit Gabeln essen – gemeinsam und kostenlos

Ein weißer Teller mit Yorkshire-Pudding und verschiedenen Gemüsen wie Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln, das auf einem Tisch mit Gläsern, Papiertüchern und anderen Gegenständen drumherum steht.

Hamm feiert skurrilen Food-Trend: Pudding mit Gabeln essen – gemeinsam und kostenlos

Ein skurriler Food-Trend kommt am Wochenende nach Hamm

Am Sonntag um 17:30 Uhr versammeln sich Anwohner auf dem Exerzierplatz, um gemeinsam Pudding mit Gabeln zu essen – ein ungewöhnliches Gesellschaftsereignis, das in anderen deutschen Städten bereits Anklang gefunden hat. Die Idee stammt ursprünglich aus Karlsruhe und verbreitete sich rasant im Netz, wo sie neugierige Teilnehmer anlockte.

Alles begann in Karlsruhe, wo das Phänomen erstmals mediale Aufmerksamkeit erregte. Von dort aus schwappte der Trend über TikTok und Instagram in Städte wie Hannover, Münster und sogar nach Österreich. Erst kürzlich veranstaltete Koblenz ein eigenes Treffen, das junge Leute, Studierende und ältere Bürger zusammenbrachte. Nach dem gemeinsamen Puddingessen räumten die Teilnehmer gemeinsam auf – die Stimmung blieb stets locker und unkompliziert.

Bisher ist Karlsruhe die einzige Stadt, in der solche Treffen regelmäßig stattfinden. Nun zieht Hamm nach. Organisiert wird das lokale Event von Semih Ortabas, einem 23-jährigen Studenten der HSHL ohne politische Bindungen. Sein Ziel ist simpel: Menschen für ein gemeinsames, leicht absurdes Erlebnis zusammenbringen.

Teilnehmer sind aufgefordert, eigenen Pudding und eine Gabel mitzubringen. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaft, Gespräche und ein verspielter Moment – ohne tiefere Bedeutung, einfach eine Gelegenheit, sich über etwas Ungewöhnliches zu verbinden.

Das Treffen in Hamm findet am Sonntag ab 17:30 Uhr auf dem Exerzierplatz statt. Kostenlos und ohne festes Programm bietet es eine lockere Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. Angesichts des wachsenden Interesses könnte der Trend bald auch in weiteren Städten Schule machen – und aus einem einfachen Dessert ein gesellschaftliches Phänomen werden.

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