Grünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Nadeschda PärtzeltGrünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Deutschen Bundestag, hat schärfere Maßnahmen gegen den wachsenden Antisemitismus gefordert. Er bezeichnete die jüngsten Angriffe und die feindselige Haltung gegenüber Jüdinnen und Juden als inakzeptabel und zutiefst beunruhigend. Sein Appell erfolgt zu einer Zeit, in der jüdische Gemeinden in Deutschland zunehmend um ihre Sicherheit fürchten.
Von Notz betonte, die deutsche Gesellschaft müsse Antisemitismus mit allen rechtlichen Mitteln entgegentreten. Hass und Gewalt gegen jüdische Menschen dürften unter keinen Umständen geduldet werden.
Seine Äußerungen folgen auf einen deutlichen Anstieg gemeldeter Vorfälle seit dem Hamas-Angriff auf Israel. Umfragen zeigen mittlerweile, dass sich mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland weniger sicher fühlen als zuvor.
Der Grünen-Politiker kritisierte zudem scharf jene, die die Politik der israelischen Regierung als Vorwand für antisemitische Taten nutzen. Er stellte klar, dass Feindseligkeit gegenüber Jüdinnen und Juden – unabhängig von politischen Ereignissen – in keiner Weise zu rechtfertigen sei.
Die Aussagen des stellvertretenden Fraktionschefs unterstreichen die Dringlichkeit, den Antisemitismus in Deutschland zu bekämpfen. Jüdische Gemeinden äußern weiterhin große Sorgen um ihre Sicherheit. Von Notz besteht darauf, dass die Auseinandersetzung mit diesem Hass sowohl für die Politik als auch für die Gesellschaft absolute Priorität haben müsse.






