Gifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – 280.000 Euro als Rettungspaket vorgeschlagen
Adem SeidelGifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – 280.000 Euro als Rettungspaket vorgeschlagen
Gifhorns Mühlenmuseum dringend sanierungsbedürftig nach Jahren des Verfalls und finanzieller Probleme
Die Stadtverwaltung hat nun 280.000 Euro als Notfallförderung vorgeschlagen, um weitere Schäden am historischen Gebäude zu verhindern. Ohne Sofortmaßnahmen drohen die Kosten stark zu steigen, da die Bausubstanz weiter verfällt.
Das Museumsgebäude leidet unter massiven Schäden: Tragbalken sind von Holzwurmbefall betroffen, Dachziegel sind gebrochen, und selbst das Eingangstor zeigt deutliche Abnutzungsspuren. Die Probleme haben sich über die Jahre verschärft und setzen die Statik des Bauwerks zunehmend aufs Spiel.
Der private Betreiber, der gemäß der ursprünglichen Vereinbarung für die Instandhaltung zuständig war, kann keine Mittel mehr aufbringen. Da gegen das Unternehmen ein Insolvenzverfahren läuft, ist mit keiner finanziellen Unterstützung mehr zu rechnen. Unterdessen hat der Stadtrat die Initiative ergriffen und betont, dass der Erhalt des Gebäudes im öffentlichen Interesse liege.
Über das 280.000-Euro-Sanierungspaket soll in der nächsten Ratssitzung abgestimmt werden. Beamte warnen, dass ein weiteres Zögern die künftigen Kosten nur in die Höhe treiben werde, da sich die Schäden weiter ausbreiten.
Die Zukunft des Museums hängt nun von der Entscheidung des Rates ab. Bei einer Bewilligung würden die Notfallmittel die Bausubstanz stabilisieren und die dringendsten Reparaturen ermöglichen. Die Stadt hat klar gemacht, dass sie die Verantwortung für den Schutz der Stätte übernimmt – angesichts des finanziellen Kollapses des Betreibers.






