Gemischte Gefühle beim Konzentrationslager-Mahnmal
Gemischte Gefühle beim Konzentrationslager-Mahnmal
Zwiespalt am Gedenkort des Konzentrationslagers
Teaser: Die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Sachsenhausen zieht jedes Jahr Hunderttausende Besucher an – nun könnte Oranienburg eine AfD-Bürgermeisterin bekommen.
Artikeltext: Die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Oranienburg sorgt für Besorgnis, nachdem die rechtsextreme AfD stark abgeschnitten hat. Die Stadt, in der einst das Konzentrationslager Sachsenhausen stand, muss sich nun zwischen der AfD-Kandidatin Anja Waschkau und ihrer SPD-Konkurrentin Jennifer Collin-Feeder entscheiden. Die Wahl fällt in eine Zeit, in der die Gedenkstätte seit Jahren intensiv an der Aufarbeitung der Verbrechen arbeitet – darunter auch tödliche medizinische Experimente durch SS-Ärzte.
1944 testeten SS-Mediziner in Sachsenhausen an fünf Häftlingen giftige Munition – alle starben. Diese Verbrechen sind heute Teil der Dauerausstellung „Medizin und Verbrechen“, die mit 1.000 Exponaten die medizinischen Gräueltaten dokumentiert.
Seit zwei Jahrzehnten nehmen Schüler:innen der Friedensschule Bremen jährlich an Projektwochen in der Gedenkstätte teil. In diesem Jahr renovieren Auszubildende aus Bremen im Rahmen der Initiative „Lernen und Arbeiten im ehemaligen KZ Sachsenhausen“ Teile des Geländes. Die Stichwahl wurde nötig, nachdem die AfD in der ersten Runde in Oranienburg 28,1 Prozent der Stimmen erhielt. Mit Waschkaus Einzug in die Endrunde fürchten Historiker:innen und Aktivist:innen die Symbolik eines AfD-Siegs in einer Stadt, die so eng mit dem NS-Unrecht verbunden ist.
Die Entscheidung fällt nun zwischen einer AfD- oder einer SPD-Bürgermeisterin – ein Ergebnis, das beeinflussen könnte, wie Oranienburg künftig mit seiner Geschichte umgeht, etwa bei laufenden Gedenkprojekten. Die Gedenkstätte Sachsenhausen bleibt ein zentraler Ort der Bildung und des Gedenkens, an dem Schulen und Auszubildende weiterhin arbeiten.
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