Fulda rüstet sich für AfD-Jugendgründung und Gegenprotest am 28. März
Adem SeidelFulda rüstet sich für AfD-Jugendgründung und Gegenprotest am 28. März
Fulda bereitet sich auf Großveranstaltung am 28. März 2023 vor
Die Behörden in Fulda rüsten sich für eine große Veranstaltung am 28. März 2023, wenn der Jugendverband der hessischen AfD, Generation Deutschland, seine Gründungsversammlung abhält. Da parallel auch eine angemeldete Gegenkundgebung stattfindet, werden umfangreiche Verkehrsbeschränkungen und ein starkes Polizeiaufgebot für Ordnung und Sicherheit sorgen.
Die Einschränkungen beginnen bereits am Freitagabend um 18 Uhr: Die Von-Mengersen-Straße wird zwischen Pionierstraße und Wehrstraße für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Der Verkehr in Richtung Zirkenbach, Zell und Istergiesel wird über den Westring und die Gieseler Straße (L3079) umgeleitet. Die Maßnahmen gelten voraussichtlich bis Samstagabend gegen 19 Uhr, wobei der Busverkehr außerhalb der Stoßzeiten wie gewohnt aufrechterhalten wird.
Parallel zur Veranstaltung findet eine Gegenkundgebung mit einem Straßenfest statt, was die Notwendigkeit einer sorgfältigen Koordination unterstreicht. Die Behörden betonen, sie stünden in der Pflicht, das in Artikel 8 Absatz 1 des Grundgesetzes sowie im hessischen Versammlungsfreiheitsgesetz verankerte Recht auf friedliche Versammlung zu wahren – einschließlich des Schutzes von Kundgebungen im öffentlichen Raum und der körperlichen Unversehrtheit aller Beteiligten.
Mit einem sichtbaren Polizeiaufgebot soll die Lage überwacht werden, um bei Bedarf schnell reagieren zu können. Ziel ist es, die verfassungsmäßigen Freiheitsrechte mit der öffentlichen Ordnung in Einklang zu bringen – an einem Tag, der in der Stadt für besondere Aufmerksamkeit sorgen dürfte.
Die Verkehrsbeschränkungen und Sicherheitsvorkehrungen bleiben bis Samstag, 19 Uhr, bestehen. Zwar sind Teile von Johannesberg von den Sperrungen betroffen, doch Busse und wichtige Dienstleistungen sollen ohne Einschränkungen weiterlaufen. Die Behörden versichern, dass sowohl das Demonstrationsrecht als auch die Sicherheit aller Beteiligten oberste Priorität genießen.






