18 April 2026, 02:33

FC Bayern kämpft ganzjährig mit klaren Aktionen gegen Rassismus im Fußball

Blau-goldenes Buch mit "Bayern" auf dem Cover, verziert mit aufwändigen Designs.

FC Bayern kämpft ganzjährig mit klaren Aktionen gegen Rassismus im Fußball

FC Bayern bekräftigt sein langjähriges Engagement gegen Rassismus im Fußball und in der Gesellschaft. Die jüngsten Initiativen des Vereins sind Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März stattfinden. Doch Bayerns Einsatz endet nicht mit dieser Aktionszeit – das ganze Jahr über setzt sich der Club mit nachhaltigen Projekten für einen dauerhaften Wandel ein.

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Die aktuelle Kampagne Rot gegen Rassismus geht über symbolische Gesten hinaus. Im Mittelpunkt stehen Aufklärung, Dialog und konkrete Maßnahmen, um Diskriminierung entgegenzutreten. Vereinspräsident Herbert Hainer betonte, dass der Sport eine klare Haltung gegen Rassismus und Ausgrenzung einnehmen müsse. Nur durch offenen Austausch lasse sich mehr Verständnis schaffen.

Ein prägender Moment für Hainer war die eindringliche Rede von Vincent Kompany nach den rassistischen Angriffen auf Vinícius Jr. Der Vorfall bestärkte Bayern darin, frühzeitig einzugreifen und eine unmissverständliche antifassistische Position zu beziehen.

An diesem Wochenende arbeitet der FC Bayern mit der Israelitischen Kultusgemeinde zusammen, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Zudem wird der Verein Gespräche mit dem Holocaust-Überlebenden Abba Naor organisieren – besonders für Spieler und Betreuer der Jugendmannschaften, um die Auseinandersetzung mit Geschichte und ihren Lehren zu fördern.

Hainer unterstreicht immer wieder, dass der Sport mit gutem Beispiel vorangehen müsse. Für Bayern bedeutet das: kontinuierliche Zusammenarbeit mit Organisationen, Bildungsprogramme und öffentliche Stellungnahmen, um die Botschaft zu verstärken. Der Verein verbindet Bewusstseinskampagnen mit direktem Handeln – von Zeitzeugengesprächen bis hin zu Partnerschaften mit kulturellen Gruppen.

Bayerns Engagement beschränkt sich nicht auf die zwei Aktionswochen, sondern ist fest in der langfristigen Sozialstrategie verankert. Ziel ist es, eine Kultur zu schaffen, in der Inklusion und Respekt selbstverständlich sind.

Quelle