Dietmar Woidke bleibt Koordinator: 'Ich freue mich auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit mit Polen'

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Eine Szene mit einer Wand und einem Fenster auf der linken Seite, einer eisernen Wand auf der rechten Seite, zwei Soldaten und Erde in der Mitte und Gebäuden, einem Strommast und einer weiteren Wand im Hintergrund.Admin User

Dietmar Woidke bleibt Koordinator: 'Ich freue mich auf die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit mit Polen'

Dietmar Woidke bleibt auch im neuen Legislaturperioden Deutschlands Beauftragter für die deutsch-polnischen Beziehungen, nachdem Außenminister Heiko Maas sein Angebot zur Fortführung der Aufgabe angenommen hat. Die Entscheidung sichert die Kontinuität in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu Beginn der neuen Wahlperiode. Woidke hat bereits konkrete Pläne zur Vertiefung der Beziehungen vorgelegt, darunter einen Besuch in der Gedenkstätte Auschwitz im kommenden Monat.

Ein Schwerpunkt von Woidkes Arbeit liegt auf der Verbesserung der Beziehungen zwischen deutschen und polnischen Gemeinden. Er setzte sich erfolgreich für den Ausbau der Infrastruktur ein, unter anderem durch die Bewilligung von Mitteln für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Berlin–Stettin. Die Modernisierung umfasst den Bau eines zweiten Gleises und stärkt so die Verkehrsverbindungen zwischen beiden Ländern.

Zudem plant er in naher Zukunft einen weiteren deutsch-polnischen Bahn-Gipfel. Sein Ansatz betont die Zusammenarbeit statt strengere Grenzkontrollen – offene Kooperation, so seine Argumentation, fördere Sicherheit und wirtschaftliches Wachstum. Am 13. April 2023 wird Woidke die Gedenkstätte Auschwitz besuchen. Dort hat er die Ausstellung „Ordnung und Vernichtung“ organisiert, die die Rolle der deutschen Polizei während der NS-Zeit thematisiert.

Unterdessen deutete Außenminister Maas an, in absehbarer Zeit einen neuen Polen-Beauftragten zu benennen, ohne jedoch bereits einen Namen zu nennen. Zu Woidkes aktuellen Aufgaben gehören der Dialog zwischen den Zivilgesellschaften sowie die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Grenzregionen. Der Bundestagsabgeordnete Knut Abraham zeichnet derzeit für die deutsch-polnischen Projekte in den Bereichen Zivilgesellschaft und grenzüberschreitende Zusammenarbeit verantwortlich.

Mit der Verlängerung seiner Amtszeit als Polen-Beauftragter wird Woidke die wirtschaftlichen und sozialen Verbindungen weiter ausbauen. Sein bevorstehender Auschwitz-Besuch und der Bahn-Gipfel unterstreichen die laufenden Projekte in den Bereichen Infrastruktur und historische Aufarbeitung. Die Position bleibt zentral für die Pflege der engen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen.

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