Dänemarks verrücktester Frisurenwettbewerb feiert spektakuläres Comeback in Kopenhagen
Alex FlantzDänemarks verrücktester Frisurenwettbewerb feiert spektakuläres Comeback in Kopenhagen
Über 1.000 Zuschauer versammelten sich am 6. Juni 2026 in Kopenhagen zur dänischen „Tollenmeisterschaft“
Bei Mullet Mesterskabet, dem alljährlichen Wettstreit um den besten Vokalhaarschnitt, traten in diesem Jahr zwölf Konkurrenten an, um sich den nationalen Ruhm zu sichern. Internationale Medien beschrieben die Atmosphäre als eine Mischung aus Schönheitswettbewerb, Punk-Auftritt und Kulturfest.
Den Auftakt machte Steffen Stiw Weber, ein dänischer Elektriker, der die Meisterschaft 2013 ins Leben gerufen hatte. Seine Entscheidung, sich nach einer Haartransplantation einen „Tollen“ wachsen zu lassen, inspirierte ihn zu diesem ungewöhnlichen Wettbewerb. Seither hat sich die Veranstaltung zu dem entwickelt, was die Organisatoren als „Dänemarks größte und coolste Tollen-Party“ bezeichnen.
In diesem Jahr setzten die Teilnehmer der Kreativität neue Maßstäbe: Einer stylte seine Frisur im Design der dänischen Flagge, andere betraten die Bühne mit Wrestling-ähnlichen Auftritten oder einstudierten Tänzen. Die Jury bewertete sie nach Originalität, Bühnenpräsenz, Hingabe zur Tollen-Kultur und künstlerischem Ausdruck.
Ein Preisgeld gab es nicht – stattdessen ging es um Prestige, Ehre und den kreativen Ruhm der „Tollen-Hoheit“. Mullet Mesterskabet zieht Jahr für Jahr mehr Besucher an. Die Ausgabe 2026 festigte seinen Ruf als Feier der Frisurenkunst, der Performance und des theatralischen Absurden. Die Veranstaltung bleibt ein einzigartiger Fixpunkt im dänischen Kulturkalender.
