Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Alex FlantzChaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Die Wirtschaftsinitive Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) hat Alarm wegen zunehmender Verkehrsverstöße in der Wolfenbütteler Fußgängerzone geschlagen. Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachten demnach immer häufiger die geltenden Beschränkungen – mit Gefahren für Fußgänger. Die Initiative fordert nun von der Stadtverwaltung und der Polizei umgehende Maßnahmen.
Als Lösungsansätze schlug die IWW eine Aufklärungskampagne sowie konsequentere Kontrollen vor. Zudem regte sie an, alle beteiligten Akteure an einen Tisch zu holen, um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Die Polizei kündigte daraufhin an, ihre Präsenz in der Fußgängerzone zu verstärken und ab der folgenden Woche vermehrt Streifen einzusetzen.
Die Stadt arbeitet derzeit an einer Anpassung der Lieferzeiten, um sie mit den erlaubten Fahrradzeiten in Einklang zu bringen. Zudem werden neue Verkehrsregeln ausgearbeitet. Eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis lehnt die Verwaltung jedoch ab – das Thema werde bereits im Arbeitskreis Öffentliche Sicherheit behandelt.
Während die Stadt die polizeilichen Aufklärungsbemühungen unterstützt, will sie selbst keine Verkehrsüberwachung durchführen. Begründet wird dies mit begrenzten Kompetenzen und fehlenden Personalkapazitäten. Bußgelder werden weiterhin vom Ordnungamt des Landkreises Wolfenbüttel verhängt.
Die Polizei wird in Kürze mit verstärkten Kontrollen gegen die Verstöße vorgehen. Parallel passt die Stadt weiterhin die Verkehrsregeln und Lieferzeiten an. Die Ahndung von Verstößen bleibt Aufgabe des kreiseigenen Ordnungamts.






