Cadolzburg diskutiert über Zukunft der kommunalen Wasserversorgung und mögliche Engpässe
Alex FlantzCadolzburg diskutiert über Zukunft der kommunalen Wasserversorgung und mögliche Engpässe
In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die kommunale Wasserversorgung entbrannt. Ein kürzlich erschienener Bericht der Fürther Nachrichten hatte Bedenken hinsichtlich möglicher langfristiger Engpässe aufgeworfen. Seither bemühen sich lokale Verantwortliche, die Lage zu klären.
Die städtischen Werke Cadolzburgs sowie die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler widersprachen jedoch der Darstellung einer akuten Krise. Sie betonten, das Trinkwasser in der Stadt bleibe sicher und in vollem Umfang verfügbar – eine unmittelbare Knappheit drohe nicht. Die Probleme bei den Kleingärten resultierten vielmehr aus vorsorglichen Maßnahmen zum Schutz des öffentlichen Trinkwassernetzes und nicht aus einem tatsächlichen Wassermangel.
Seit Mitte April 2026 läuft eine systematische Überprüfung aller Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungssysteme, die voraussichtlich sechs bis zwölf Monate in Anspruch nehmen wird. Ziel ist es, die Anlagen auf den aktuellen technischen Stand zu bringen.
Parallel arbeitet der Versorger an Übergangslösungen für die betroffenen Kleingärten. Eine dauerhafte, rechtlich einwandfreie Lösung befindet sich in der Entwicklung. Zudem werden zukunftsweisende Projekte geplant, um die Infrastruktur zu stärken – darunter auch die Suche nach zusätzlichen Wasserquellen.
Wasser, Strom und Abwasserentsorgung zählen zu den grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen, die die Kommune garantiert. Die laufende Prüfung und die geplanten Modernisierungen sollen die langfristige Versorgungssicherheit gewährleisten. Die Behörden versichern, dass für die Wasserversorgung in Cadolzburg derzeit keine akute Gefahr bestehe.
