Bundestag stoppt teuren Neubau: Luisenblock-Ost-II fällt Haushaltszwängen zum Opfer
Alex FlantzBundestag stoppt teuren Neubau: Luisenblock-Ost-II fällt Haushaltszwängen zum Opfer
Die Pläne für einen Neubau des Bundestags in Berlin, bekannt als Luisenblock-Ost-II, sollen fallen gelassen werden. Führende Politiker von CDU und Grünen haben sich für den Rückzug ausgesprochen und dabei auf Haushaltszwänge verwiesen. Mit dem Schritt sollen mindestens 600 Millionen Euro an Baukosten eingespart werden.
Das geplante Gelände für Luisenblock-Ost-II liegt im Berliner Regierungsviertel, nördlich der Spree. Doch der Widerstand gegen das Vorhaben wuchs mit zunehmenden finanziellen Belastungen. Julia Klöckner (CDU) betonte, der Bundestag müsse angesichts knapper Kassen vorrangig notwendige Ausgaben priorisieren.
Omid Nouripour von den Grünen forderte eine dringende Sitzung, um die Entscheidung endgültig zu besiegeln. Trotz der Streichung bleibt das benachbarte Projekt Luisenblock-Ost-I unberührt. Das Gebäude, dessen Fertigstellung für 2034 geplant ist, soll Büros des Bundestags und abgesicherte Sitzungsräume beherbergen.
Durch den Verzicht auf Luisenblock-Ost-II erhofft sich der Bundestag Einsparungen von 600 Millionen Euro oder mehr. Die Entscheidung steht im Kontext breiterer Bemühungen, die öffentlichen Ausgaben zu kontrollieren. Die benachbarte Entwicklung von Luisenblock-Ost-I wird hingegen wie geplant fortgesetzt.






