04 May 2026, 10:28

Bremen baut riesigen Batteriespeicher auf altem Kohlekraftwerksgelände

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstoffart von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Bremen baut riesigen Batteriespeicher auf altem Kohlekraftwerksgelände

Großes Batteriespeicher-Projekt entsteht im Bremer Industriehafen

Im Bremer Industriehafen soll ein großes Batteriespeicherkraftwerk gebaut werden. Das Vorhaben, das von swb Erzeugung und be.storaged geleitet wird, nutzt das Gelände eines stillgelegten Kohlekraftwerks. Nach seiner Fertigstellung wird die Anlage dazu beitragen, das Stromnetz zu stabilisieren – besonders vor dem Hintergrund des wachsenden Anteils erneuerbarer Energien in der Region.

Die neue Speichereinrichtung entsteht auf dem bestehenden Kraftwerksgelände von swb, wo einst Kohleblöcke in Betrieb waren. Bevor die Bauarbeiten beginnen, müssen jedoch die verbliebenen Strukturen der stillgelegten Einheiten abgerissen werden. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2028 geplant.

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Ab 2027 werden die wichtigsten Komponenten installiert, darunter Batteriecontainer, Transformatoren und Schaltanlagen. Das System wird an die zentrale Leitwarte des Kraftwerks angebunden, um eine reibungslose Integration ins Stromnetz zu gewährleisten. Teile der bestehenden Infrastruktur – etwa die elektrischen Anlagen für die Netzanbindung, der Brandschutz sowie die Rückhaltebecken für Löschwasser – bleiben erhalten und reduzieren so den Bedarf an Neubauten.

Der Batteriespeicher wird über eine installierte Leistung von rund 85 Megawatt (MW) und eine Speicherkapazität von über 170 Megawattstunden (MWh) verfügen. Sein Standort profitiert von der starken Netzanbindung des ehemaligen Kohlekraftwerks, während flexible Anschlussvereinbarungen (Flexible Connection Agreements, FCAs) die verfügbare Kapazität optimieren.

Sobald die Anlage in Betrieb geht, wird sie dem Stromnetz dringend benötigte Flexibilität bieten. Durch die Wiederverwendung des Geländes alter Kohleblöcke steht das Projekt symbolisch für den Wandel hin zu modernen Energielösungen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 vorgesehen und wird die Energiewende in der Region unterstützen.

Quelle