Brandenburgs Klimapolitik scheitert: Naturschützer verlangen radikale Wende
Alex FlantzBrandenburgs Klimapolitik scheitert: Naturschützer verlangen radikale Wende
Naturschutzverbände in Brandenburg kritisieren Landesregierung für Klimapolitik
Björn Ellner, Landesvorsitzender des Nabu, warf der Regierung vor, es zu versäumen, langfristige Klimaschutzmaßnahmen zu verankern. Die aktuelle Situation bezeichnete er als Rückschritt beim Klimaschutz.
Erst kürzlich zog die Landesregierung ihre Unterstützung für die Wiedervernässung von Moorgebieten im Niederoderbruch zurück – eine Entscheidung, die bei Umweltschutzorganisationen auf scharfe Kritik stößt.
Joyce-Ann Syrhe vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnte, der Klimaschutz könnte in den anstehenden Haushaltsverhandlungen an Priorität verlieren. Die Sorgen wachsen, da Brandenburg zudem plant, die Förderung der Plusbus-Linien einzustellen, die ländliche Gemeinden verbinden. Diese Kürzungen verstärken die Frustration unter Aktivist:innen.
Das Brandenburgische Klimabündnis, ein Zusammenschluss von Naturschutzverbänden, attestiert der Regierung in Sachen Klimaschutz ein „ungenügend“. Die Bewertung spiegelt die weitverbreitete Unzufriedenheit mit der aktuellen Umweltpolitik wider.
Der Druck auf die Landesregierung wächst: Der Rückzug aus Moorschutzprojekten und der ÖPNV-Förderung im ländlichen Raum untergräbt ihre Umweltziele. Naturschützer:innen fordern nun entschlossenes Handeln, um diese Entwicklung umzukehren.






