BMW senkt Gewinnprognose für 2026 drastisch – Margen und Auslieferungen leiden
Alex FlantzBMW senkt Gewinnprognose für 2026 drastisch – Margen und Auslieferungen leiden
BMW hat seine Finanzprognose für 2026 deutlich nach unten korrigiert und führt steigende Kosten sowie Marktdruck als Gründe an. Das Unternehmen rechnet nun mit schwächeren Gewinnen und geringeren Margen im Automobilgeschäft. Die Anpassung markiert einen deutlichen Rückgang gegenüber früheren Prognosen.
Der Vorstand von BMW kündigte eine erhebliche Verschlechterung der Erwartungen für 2026 an. Die Eigenkapitalrendite im Automobilsegment wird nun auf eine Spanne zwischen 1 und 5 Prozent geschätzt. Auch die EBIT-Marge der Pkw-Sparte wurde auf 1 bis 3 Prozent gesenkt.
Explodierende Energiekosten und geopolitische Unsicherheiten haben die Verbraucherausgaben in wichtigen Absatzmärkten belastet. In China beschleunigte sich der Rückgang des Automobilmarkts im zweiten Quartal. Zudem sieht sich BMW in China und der gesamten Asien-Pazifik-Region einem verschärften Wettbewerb gegenüber.
In der Folge erwartet das Unternehmen einen deutlichen Rückgang des Konzerngewinns vor Steuern. Auch die Fahrzeugauslieferungen im Automobilbereich dürften leicht sinken. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, will BMW im kommenden Jahr seine Sparmaßnahmen beschleunigen und ausweiten.
Die überarbeitete Prognose deutet auf schwierigere Rahmenbedingungen für das Automobilgeschäft von BMW hin. Geringere Margen, sinkende Gewinne und ein leichter Rückgang bei den Auslieferungen zeichnen sich ab. Das Unternehmen wird sich auf strengere Kostenkontrollen konzentrieren, um die Krise zu bewältigen.






