Bishop Ackermann warnt vor Spaltung und fordert mehr Engagement für die Demokratie

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Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text darüber.Admin User

Bishop Ackermann: Wie Demokratie verteidigt werden muss - Bishop Ackermann warnt vor Spaltung und fordert mehr Engagement für die Demokratie

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat zu verstärkten Anstrengungen aufgerufen, um die Demokratie sowohl vor äußeren Bedrohungen als auch vor inneren Spaltungen zu schützen. Seine Äußerungen erfolgen zu einer Zeit, in der das Land über neue Vorschläge für einen nationalen Dienst und die Rolle der Bürgerinnen und Bürger bei der Verteidigung demokratischer Werte diskutiert. Ackermann warnte zudem vor polarisierender Rhetorik, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächt.

In einer jüngeren Stellungnahme betonte der Bischof von Trier die Notwendigkeit eines weiter gefassten Verständnisses von Landesverteidigung. Er argumentierte, dass der Schutz der Demokratie mehr erfordert als militärische Stärke – auch Cyberangriffe und Desinformationskampagnen müssten bekämpft werden. Gleichzeitig hob er die wichtige Rolle von Freiwilligenorganisationen, Vereinen und Verbänden für den Erhalt sozialer Bindungen hervor.

Seine Aussagen knüpfen an den Vorschlag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aus dem Jahr 2022 an, eine soziale Pflichtzeit für alle Bürgerinnen und Bürger einzuführen. Obwohl Ackermann die Idee eines verpflichtenden sozialen Dienstes unterstützt, betont er, dass das Ehrenamt im Mittelpunkt bleiben solle. Zudem befürwortet er das neu eingeführte Programm für einen nationalen Dienst, das sich auf die Verteidigung des Landes, seiner Werte und des Friedens konzentriert. Ackermann warnte vor einer eskalierenden politischen Rhetorik, die die Spaltungen vertieft. Übertriebene Empörung, so seine Mahnung, untergrabe die Demokratie von innen, indem sie Menschen entzweie statt zusammenführe. Er plädierte für einen sachlicheren Umgang in der öffentlichen Debatte, um eine weitere Polarisierung zu verhindern.

Die Aussagen des Bischofs unterstreichen die Balance zwischen verpflichtendem Dienst und freiwilligem Engagement bei der Stärkung der Demokratie. Seine Warnungen vor inneren Bedrohungen wie spaltender Sprache bereichern die laufenden Diskussionen über bürgerliche Verantwortung. Die Debatte dauert an, während Deutschland seine Politik gestaltet, um die demokratischen Institutionen zu schützen.

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