Bischöfe durchleben gelebte Ökumene beim Hessentag in Fulda
Bischöfin Dr. Beate Hofmann und Bischof Dr. Michael Gerber durchschritten gemeinsam das Hessentagsfest im Fuldaer Stadtzentrum. Ihr Rundgang stand im Zeichen des ökumenischen Kirchenprogramms „Ein Herz und eine Seele“ und führte zu verschiedenen kulturellen und spirituellen Stationen.
Schon am Vormittag hatten sich über 6.000 Gläubige zur feierlichen ökumenischen Eröffnungsandacht auf dem Fuldaer Domplatz versammelt. Der Gang der beiden Bischöfe begann beim Caritas-Projekt „Brot und Wein“ im Domgarten, ihrem ersten Halt.
Anschließend besuchten sie die St.-Severus-Kirche, die unter dem Motto „Herzenszeit“ einen ruhigen Raum zur Besinnung bot. Weiter ging es zur Stadtpfarrkirche, wo die Performance „Königin der Herzen“ mit Licht-, Ton- und Videoinstallationen zu erleben war. Die Kirche war für den Anlass zur „Hessentagskirche“ umgestaltet worden.
Bei „antonius: gemeinsam Mensch“ halfen Hofmann und Gerber beim Verkauf von Startkarten für das Fuldaer Entenrennen. Ihr letzter Stopp galt der „Himmlischen Bühne“ in den Fuldaer Flusswiesen, wo unter dem Motto „Herzklang“ Musik und kulturelle Darbietungen stattfanden. Der Rundgang unterstrich die Themen des Vormittags: Begegnung, Dialog und gelebte Ökumene.
Den Abschluss des ökumenischen Programms bildet am 21. Juni der Gottesdienst „Vom Kopf ins Herz“, geleitet von Dekan Dr. Thorsten Waap und Dechant Stefan Buss.
Der Gang der Bischöfe zeigte die Vielfalt des ökumenischen Programms in Fulda – von Andacht über Besinnung bis hin zu gemeinschaftlichem Engagement. Der Abschlussgottesdienst am 21. Juni bildet den Höhepunkt und zugleich das Ende der Veranstaltungen.






