06 May 2026, 02:32

Berliner fordern dreistellige Steuersenkungen für spürbare Entlastung

Plakat mit fettem schwarzen Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand umrahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für die Reichen und große Unternehmen."

Berliner fordern dreistellige Steuersenkungen für spürbare Entlastung

Eine neue Umfrage zeigt, wie hoch die monatlichen Steuersenkungen für Berlinerinnen und Berliner ausfallen müssten, damit sie einen spürbaren Unterschied merken. Die vom Meinungsforschungsinstitut Forsa erhobenen Daten belegen: Die meisten erwarten einen dreistelligen Betrag, um eine Entlastung zu spüren. Mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten sich zwischen Ende April und Anfang Mai zu der Frage.

Die Ergebnisse verdeutlichen einen klaren Wunsch nach deutlicher Entlastung. Nur 5 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen eine Senkung um 50 Euro ausreichen würde. Eine größere Gruppe – 38 Prozent – bestand darauf, dass erst ab 100 Euro im Monat eine spürbare Wirkung eintreten würde.

Dagegen setzten 31 Prozent die Messlatte noch höher an: Sie verlangen mindestens 250 Euro oder mehr. Weitere 19 Prozent pflichteten dem bei und erklärten, dass nur Steuersenkungen über 250 Euro für sie wirklich zählt.

Die Einschätzungen unterschieden sich je nach politischer Gesinnung leicht. Während die meisten Wähler von CDU/CSU, SPD und den Grünen 100 Euro als akzeptabel ansahen, verlangten vier von zehn AfD-Anhängern über 250 Euro, um einen Effekt zu spüren. Trotz dieser Differenzen zeigte die Umfrage kaum Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland oder zwischen verschiedenen Einkommensgruppen.

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Die Erhebung unterstreicht, dass die Berliner Bevölkerung vor allem deutliche Steuersenkungen erwartet, um eine finanzielle Entlastung wahrzunehmen. Da die meisten Befragten kleinere Senkungen als unzureichend bewerten, deuten die Ergebnisse auf eine Präferenz für großzügigere Entlastungen hin. Die Daten wurden Anfang Mai innerhalb von fünf Tagen von 1.002 Personen erhoben.

Quelle