Berlin setzt auf Deep-Tech-Agenda für Europas Spitzenposition bis 2035
Nadeschda PärtzeltBerlin setzt auf Deep-Tech-Agenda für Europas Spitzenposition bis 2035
Berlin hat eine neue langfristige Strategie verabschiedet, um seine Position als führender Standort für Deep-Tech zu festigen. Die Stadtregierung betont, dass mehr getan werden müsse, um die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft Berlins als Wirtschaftsstandort zu sichern. Der Plan baut auf das überdurchschnittliche Wachstum der Stadt auf, das maßgeblich von der boomenden Deep-Tech-Branche getragen wird.
Die Deep-Tech-Agenda Berlin wird die Innovationspolitik der Hauptstadt für das nächste Jahrzehnt prägen. Sie umfasst gezielte Fördermaßnahmen und Finanzhilfen, um Start-ups und etablierte Unternehmen der Branche zu unterstützen. In Berlin sind bereits zwischen 600 und 1.000 Deep-Tech-Unternehmen ansässig, und es kommen ständig neue hinzu.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hebt die Bedeutung des Sektors hervor. Deep Tech sei entscheidend für das wirtschaftliche Wachstum der Stadt und müsse in Schlüsseltechnologien wie Mikroelektronik und Biotechnologie unabhängig bleiben. Künstliche Intelligenz, Biotech und Mikroelektronik gelten als die wichtigsten Wachstumstreiber.
Ziel der Agenda ist es zudem, Berlin zum führenden Innovationsstandort für Deep Tech in Europa zu machen. Aktuelle Beispiele für lokale Durchbrüche sind eine nicht-invasive Methode zur Blutzuckermessung und ein autonomes Unterwasserfahrzeug, das einem Pinguin nachempfunden ist.
Die neue Strategie soll den wirtschaftlichen Aufschwung Berlins sichern. Sie stellt Ressourcen bereit, um das Deep-Tech-Ökosystem auszubauen und die Stadt an der Spitze des technologischen Fortschritts zu halten. Die Verantwortlichen erwarten, dass der Plan Berlins Rolle als Zentrum für zukunftsweisende Industrien weiter stärken wird.






