Bergische Kommunen planen gemeinsam für mehr Seniorenfreundlichkeit und Selbstständigkeit
Nadeschda PärtzeltBergische Kommunen planen gemeinsam für mehr Seniorenfreundlichkeit und Selbstständigkeit
Vertreter aus fünf bergischen Kommunen trafen sich kürzlich, um über die Bedürfnisse älterer Bürgerinnen und Bürger zu beraten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Selbstständigkeit, Barrierefreiheit und Unterstützungsnetzwerke für Senioren. Ein zentrales Thema war die "Prävention", die gesundheitliche, sicherheitsrelevante und soziale Aspekte umfasste.
Abgeordnete aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen stellten aktuelle Entwicklungen ihrer lokalen Seniorenpolitik vor. Viele berichteten von ähnlichen Herausforderungen, insbesondere bei der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und bei Bezahlsystemen. Die Bedeutung der Seniorenbeiräte wurde als entscheidend hervorgehoben, um ältere Menschen mit den kommunalen Behörden zu vernetzen.
Der Seniorenbeirat von Radevormwald führt derzeit eine Umfrage unter rund 3.000 älteren Erwachsenen durch. Die noch ausstehenden Auswertungen sollen auf einem kommenden Treffen der Bergischen Runde präsentiert werden. Gleichzeitig betonten die Teilnehmer den Bedarf an besseren Unterstützungsstrukturen, um Senioren ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Die Gruppe vereinbarte, die Zusammenarbeit in der Seniorenpolitik fortzusetzen. Das nächste Treffen ist für den 21. Mai 2026 geplant. Der folgende Bergische Seniorentag findet im April 2028 in Wuppertal statt.
Die Bergische Runde wird auch weiterhin an gemeinsamen Lösungen für die Belange älterer Bürger arbeiten. Die laufende Umfrage in Radevormwald soll zusätzliche Erkenntnisse für die künftige Planung liefern. Als nächste Schritte stehen die Auswertung der Umfrageergebnisse und die Vorbereitungen auf den Seniorentag 2028 in Wuppertal an.






